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Blaulicht-Ticker für den Nordwesten
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Cloppenburg Sie kommen sich am Sonntag ganz nahe, dabei wären sie unter etwas anderen Umständen ganz weit weg voneinander gewesen. Um genau zu sein, hätten sie zwei Ligen getrennt. Die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg hätten in der Regionalliga, die des SV Bad Laer in der zweiten Liga gespielt. Stattdessen gibt’s jetzt ein Treffen – und zwar in der Klasse dazwischen, der dritten Liga. Schließlich hat der SV Bad Laer sein Team, weil es die ein oder andere Spielerin verloren hat, freiwillig aus der zweiten Liga zurückgezogen. Und der stark abstiegsgefährdete TVC durfte nach dem Saisonabbruch wegen der Corona-Pandemie in Liga drei bleiben. So wurde das Duell möglich, das an diesem Sonntag ab 16 Uhr unter besonderen Hygienemaßnahmen in der Cloppenburger Halle an der Leharstraße stattfinden soll.

Hoffen auf Überraschung

Und auch, wenn sie nun nicht durch zwei Klassen getrennt, sondern Ligakonkurrenten sind, fällt die Rollenverteilung leicht. Der SV Bad Laer gilt als einer der Titelanwärter und geht dementsprechend als klarer Favorit ins Auswärtsspiel im Oldenburger Münsterland. Die Cloppenburgerinnen sind der Außenseiter, der eine Überraschung schaffen will.

Starker Auftakt

Dass der Gast zu den Titelanwärtern der dritten Liga gehört, hat er am ersten Spieltag gleich eindrucksvoll untermauert: Ließ er doch zu Hause Mitfavorit MTV Hildesheim keine Chance. 25:17, 25:18 und 25:19 setzte sich die Mannschaft aus dem Landkreis Osnabrück durch.

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„In der Begegnung gegen Hildesheim waren für Bad Laer vor allem Spielerinnen im Einsatz, die auch in der zweiten Liga dabei waren“, sagt Tomislav Ristoski, Trainer des TV Cloppenburg.

Bizhko ist zurück

Dennoch geht Ristoski das Spiel nicht mit heruntergeschraubter Erwartungshaltung an: „Zu Hause müssen wir jeden schlagen können“, sagt der TVC-Trainer, dem nach der 1:3-Niederlage beim FCJ Köln II (27:25, 19:25, 22:25, 22:25) immerhin wieder eine Spielerin mehr zur Verfügung steht: Polina Bizhko, die aus familiären Gründen in die Ukraine gereist war, ist zurück, so dass Ristoski mit neun Spielerinnen planen kann, von denen auch keine mehr erkrankt ist.

Erfahrene Zuspielerinnen

„Wir wollen nicht nur mitspielen, sondern unsere Chance suchen. Das heißt, dass wir als Mannschaft und jederzeit hochkonzentriert agieren müssen“, meint Ristoski. Der Gegner verfüge über erfahrene Zuspielerinnen, eine starke Mitte und eine besonders gefährliche Außenspielerin. Nicht nur sie dürften den TVC im ersten Heimspiel der neuen Saison richtig fordern.

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Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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