Speedway
René Deddens verpasst Finale knapp

Die Rennveranstaltung erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Mehr als 4000 Motorsportfans schauten sich die Läufe an.

Bild: Rudi Hagen
Der spätere Sieger dieses Laufes, René Deddens (roter Helm), bekam es mit Kai Huckenbeck (weißer Helm), Rafal Okoniewski (gelber Helm, Polen) sowie Luke Becker (blauer Helm, USA) zu tun und scheiterte später im Semifinale.Bild: Rudi Hagen
Bild: Rudi Hagen
René Deddens (Vierter von links) Autogramme und die der Konkurrenz waren sehr gefragt.Bild: Rudi Hagen
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Cloppenburg Der MSC Cloppenburg hat sein Speedwayrennen „Night of the Fights“ zu einem echten Event gemacht (siehe auch Seite 13). Mehr als 4000 Besucher sahen am Samstag im Motodrom an der Boschstraße tollen Motorsport in einem super Rahmen.

Ein Flutlichtrennen in Emstekerfeld, das ist eine große Hausnummer. Wenn das Licht angeht, die Musik aus dicken Lautsprechern erschallt, und die Motoren dröhnen, dann geht die Post so richtig ab – auf dem und um das kleine Speedway-Oval. Die Fahrer sind auch begeistert von der Stimmung im Motodrom. „Das ist einfach eine mega-geile Veranstaltung hier in Cloppenburg“, sagte der Deutsche Speedway-Meister Martin Smolinski aus Olching, der für dieses Rennen auf seine Teilnahme an der Langbahn-Team-Weltmeisterschaft in Frankreich verzichtete.

Aber die kurze Speedwaybahn ist schwierig zu fahren. „Es ist hier extrem glatt, und bei dem Radius ist es kompliziert, eine vernünftige Linie zu finden“, konstatierte am Ende Max Dilger, der im Semifinale II Letzter wurde und damit das Finale verpasste.

Dieses Schicksal erlitt auch René Deddens. Der Team-Kapitän der MSC Cloppenburg-Fighters in der 2. Bundesliga war sehr gut mit einem Laufsieg in den Rennabend gestartet, kam aber im Semifinale I nicht über den dritten Platz hinaus. Vor ihm fuhren der spätere Sieger, Timo Lahti aus Finnland und Martin Smolinski (Platz zwei) durchs Ziel. Aus war es mit dem Traum vom Finale.

„Der Startplatz innen war schlecht“, klagte Deddens später geknickt, „mein Start war zwar ganz gut, aber ich konnte den Vorteil in der ersten Kurve nicht nutzen. Schade, ich war hier heute Abend so schnell wie nie zuvor.“

Ein anderer Clubfahrer des MSC Cloppenburg hatte mehr Grund zur Freude. Carl Wynant (neun Jahre) fuhr im Rahmenprogramm in der Klasse bis 50 ccm (Junioren A) auf Platz zwei. Sein größerer Bruder Jonny (14) verpasste bei den Junioren C (250 ccm) nur knapp das Finale und wurde Sechster. Auf den Plätzen neun, zehn und zwölf folgten mit Kevin Lück, Jason Sobolewitsch und Jan Meyer weitere MSC-Talente.

Ein gerngesehener Gast war auch Tobias Kroner, der selbst mehrfach den Super-Cup in Cloppenburg gewonnen hat und nun Vorsitzender des MSC Dohren ist. Der 32-Jährige leitet jetzt die Hamburger Filiale von Lothar Koopmann, dem Vize-Präsidenten des MSC Cloppenburg. „Es ist immer wieder schön, hier zu sein, ich genieße dieses Rennen auch als Zuschauer“, sagte Kroner am Rande der Rennen.

Auch MSC-Präsident Burkhard Timme zeigte sich wieder zufrieden mit dem Rennabend und dankte seinen vielen Helferinnen und Helfern und versprach: „Im nächsten Jahr gibt es wieder eine Night of the Fights“.

Die Ergebnisse:

Super-Cup: 1. Timo Lahti, FIN, 19 Punkte; 2. Martin Smolinski, D, 14; 3. Niels K. Iversen, DK, 14; 4. Andzejs Lebedev, LT, 13; 5. René Deddens, D, 11; 6. Peter Kildemand, DK, 8; 7. Max Dilger, D, 10; 8. Steve Worrall, GB, 8; 9. Mikkel Bech, DK, 7; 10. Kai Huckenbeck, D, 7; 11. Rafal Okoniewski, PL, 7; 12. Tobias Busch, D, 6; 13. Luke Becker, USA, 5; 14. Kacper Gomolski, PL, 4; 15. Tomas H. Jonasson, S, 3; 16. Matej Kus, CZ, 2.

Semifinale I: 1. Lahti, 2. Smolinski, 3. Deddens, 4. Worrall.

Semifinale II: 1. Iversen, 2. Lebedev, 3. Kildemand, 4. Dilger.

Finale: 1. Lahti, 2. Smolinski, 3. Iversen, 4. Lebedev.

Junioren C (250 ccm): 1. Ben Ernst, 15 Punkte; 2. Lukas Wegner, 13; 3. Tomek Dau, 9; 4. Melf Ketelsen, 8; 5. Celina Liebmann, 8; 6. Jonny Wynant, 7; 7. Mattis Möller, 7; 8. Jelto Schäfer, 6; 9. Kevin Lück, 5; 10. Jason Sobolowitsch, 4; 11. Tom Finger, 4, 12. Jan Meyer, 4; 13. Sem Ensing, 3; 14. Fabian Heinemann, 2; 15. Ann-Katrin Gerdes, 1.

Junioren A (50 ccm): 1. Paul Weisheit,15 Punkte; 2. Carl Wynant, 12; 3. Valentino Scheibe, 11; 4. Tajo Nicolas Groh, 6; 5. Felix Klütemeyer 5; 6. Len-Joris Rixen 4; 7. Levi Böhme 4; 8. Mike Jarzewski 2; 9. Marko Jarzewski 1.

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