Cloppenburg /Osnabrück Am drittletzten Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen kommt es an diesem Samstag zum Topspiel. Dann erwartet der momentane Spitzenreiter HSG Osnabrück um 16 Uhr (Sporthalle in Hellern) den einzigen ernsthaften Verfolger TV Cloppenburg.

„Sicher, danach haben vor allem wir noch zwei schwere Spiele zu bestehen, aber in Osnabrück muss ein Sieg her“, sagt TVC-Trainer Theo Niehaus angesichts von einem Punkt Rückstand. Es gelte dafür, ein „richtig dickes Brett zu bohren“ gegen die sehr junge HSG, die zum Teil eine überfallartige Abwehr spielt, um Ballverluste zu provozieren, die durch blitzartige Konter meist von Carla Nikolaus – sie traf im Hinspiel siebenmal – ausgenutzt werden.

Aber Niehaus vertraut auf sein Team, das wie er sich richtig auf diese große Herausforderung freut. „Wir haben großen Respekt vor unserem Gegner, wissen aber, was wir können“, denkt Niehaus auch ans Hinspiel. Da lag der TVC schnell nach mehreren Kontern 2:5 hinten, stellte sich auf die HSG-Spielweise immer besser ein und hatte in der entscheidenden Phase, als Spielmacherin Inka Bosmann kurz gedeckt wurde, die richtigen Antworten parat.

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„Wir besitzen gute Alternativen, müssen die Ruhe bewahren, im Rückraum Torjägerin Lisa Meyer (128 Saisontreffer) und Alexandra Reuter (114) im Griff halten und vor allem ein exzellentes Rückzugsverhalten zeigen“, nennt Niehaus die Schlüssel zum möglichen Erfolg. Dann wäre der Kreis quasi wieder geschlossen, denn der erst in der Endphase deutliche 27:20-Hinspielerfolg brachte erstmals die Tabellenführung ein, die erst nach dem einzigen Patzer in der Rückrunde vor zwei Wochen in Nordhorn wieder verloren wurde. Diese 22:32-Klatsche sei längst verarbeitet wie auch die anschließende 39:14-Antwort im Spiel gegen Itterbeck nicht überbewertet, sondern richtig eingeordnet werde, wie Niehaus betonte.

Bis auf die erkrankte Tatjana Hofmann wird der TVC in Bestbesetzung auflaufen können. Da der Bus bereits ausgebucht ist, müssten weitere Fans zur Unterstützung privat anreisen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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