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Cloppenburg Mit 22:31 (11:15) unterlagen die Handballerinnen des TV Cloppenburg dem Oberliga-Tabellenführer SFN Vechta. So deutlich, wie es das Resultat nach Zahlen ausdrückt, waren die Gäste allerdings nicht überlegen, doch immer, wenn es eng war, hatte der Favorit ein Ass im Ärmel: Tina Schwarz.

Mit zwölf Treffern, davon neun nach der Pause, ergriff sie mit ihren Aktionen immer dann, wenn Vechta im Angriff gegen eine phasenweise sehr gute TVC-Deckung nichts einfiel, mit ihren präzisen Rückraumschüssen die Initiative und brachte die Gastgeberinnen zur Verzweiflung.

Dabei begannen die Gastgeberinnen konzentriert und vor allem in der Abwehr sehr beweglich. Auch gegen die baumlange Mette Müller am Kreis wehrte sich der TVC-Mittelblock meist sehr geschickt und ließ hier wenig zu.

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Allerdings wurde schon deutlich, dass gegen die ebenfalls starke Gästedeckung Torerfolge hart erarbeitet werden mussten, weil Vechta ebenfalls ein sehr gutes Rückzugsverhalten zeigte, so dass Kontertore Seltenheit bleiben sollten.

Mit leichten Vorteilen für den TVC blieb es bis zur 20. Minute beim 6:6 torarm, ehe die Gäste Tina Schwarz auf der halblinken Position einsetzten, was sofort für mehr Gefahr und Dynamik im Angriff sorgte. Mit drei Treffern in Folge machte sie aus dem 9:9 eine 12:9-Führung (25.). TVC-Trainer Theo Niehaus nahm eine Auszeit, konnte den 11:15-Rückstand bis zur Pause aber nicht mehr verhindern, zumal Cloppenburg im Abschluss mit zwei Pfostentreffern Pech hatte. Jana Fiswick kam auf der halblinken Position nicht so gut wie zuletzt zum Zuge, scheiterte zweimal an Lisa Lunebrink im Vechtaer Tor.

Doch der Ehrgeiz und die Moral beim Gastgeber stimmte, daran änderten auch zwei technische Fehler zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts. Cloppenburg kam auf 16:17 (37.) und 18:19 (39.) heran, wobei Franziska Hohnhorst auf der linken Bahn mit vier Treffern Akzente setzte, was bei Vechta einen Torwartwechsel (Ewa Wozinska für Lunebrink) bewirkte.

Die Partie war nun bis zum 20:21 (42.) offen, hätte durchaus kippen können, aber Vechta ist eben eine Spitzenmannschaft, die wenige Patzer des Gegners eiskalt ausnutzen kann.

Zwei technische Fehler in dieser Phase und auch Pech, als Inka Bosmann mit einem Querlattentreffer beim einzig vergebenen Siebenmeter in dieser Partie das 21:23 vergab (46.), sorgten für Luft bei Vechta. Innerhalb von vier Minuten zog der Gast auf 27:21 davon dank einer Tina Schwarz, die immer wieder von ihrer Position zur Mitte durchstartete und mit präzisen Würfen TVC-Keeper Marina Laeseke exzellent ausguckte und zur Verzweiflung brachte. Der Widerstand beim TVC war gebrochen. Eine Auszeit konnte die Niederlage auch nicht mehr stoppen, die mit 31:22 aber angesichts der gezeigten Leistungen einfach zu hoch ausfiel.

„Wir haben zwar versucht, mit einer offensiveren Abwehr gegen Tina Schwarz etwas auszurichten. Das ist uns nicht gelungen“, sagte Trainer Niehaus nach dem Spiel.

TV Cloppenburg: Laeseke Backhaus - Kurok, Fiswick (1), Lengutin, Mattke (1/1), Lübbe (1), Koopmeiners (2/1), Bosmann (7/3), Maier, Hobbie, Kalvelage (1), Hohnhorst (4), Hofmann (5).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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