Cloppenburg /Höltinghausen Es ist Derbyzeit in der Landesliga der Handball-Frauen. Fans des TV Cloppenburg und vom SV Höltinghausen fiebern dem Showdown ihrer Vereine entgegen. Wenn die Höltinghauserinnen an diesem Samstag um 17 Uhr vom TVC in der Sporthalle an der Schulstraße empfangen werden, dürfte ordentlich Stimmung unterm Dach sein.

Spannung verspricht das Derby allemal, ist doch der SVH das bislang einzige Team, dem sich die Cloppenburgerinnen in dieser Saison geschlagen geben mussten. 26:24 gewannen die Höltinghauserinnen das Hinspiel in der eigenen Halle.

Entsprechenden Respekt zollt Cloppenburgs Trainer Theo Niehaus dem Tabellenvierten, auch wenn er den Derbycharakter und das Hinspielergebnis nicht zu hoch hängen will. „Der Tabellenstand gibt die wahre Stärke der Mannschaft nicht wieder“, sagt Niehaus. „Das ist ein extrem gut eingespieltes Team. Viele spielen schon seit der Jugend zusammen. Deshalb sind sie sehr variantenreich sowohl im Angriffsspiel als auch in der Deckung. Ich kann meine Mannschaft nur davor warnen, Höltinghausen am Tabellenstand zu messen. Das wird eine harte Nuss.“

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Gegen Höltinghausen muss Niehaus weiterhin auf Wiebke Neelen (Knieprobleme) verzichten. Im Training wieder dabei sind Kim Klostermann, die im Spiel bei Osterfeine mit dem Fuß umgeknickt war, und Tina Deeben. Ob die mit ihrer Schulterprobleme aber auch ins Derby ziehen kann, lässt Niehaus noch offen.

Mit einer Mischung aus Vorfreude und Gelassenheit geht Höltinghausens Trainerin Kerstin Wichmann in die Partie. „Wir stehen natürlich nicht so unter Druck wie Cloppenburg, insofern sehen wir das entspannt“, sagt sie. „Aber es wird mit Sicherheit ein ganz anderes Match als das Hinspiel. Cloppenburg wird alles geben, die werden laufen bis sie umfallen. Wir werden dagegen halten, so lange es geht. Schauen wir mal, was am Ende vielleicht noch rausspringt.“

Verzichten muss Wichmann auf Kerstin Meyer, die noch mit Schwellungen von einer Gesichtsverletzung im Spiel gegen Holdorf zu kämpfen hat. Sarah Ebendt (Hüftverletzung) sieht die Trainerin frühestens im März wieder auf dem Feld. Für das Tor steht neben Louisa Reinke wieder Tabea Lampe zur Verfügung. Auch Ann-Katrin Felstermann ist wieder einsatzbereit. Für Spannung ist also gesorgt. „Wir wollen uns voll reinwerfen und Werbung für den Handballsport machen“, verspricht auch Theo Niehaus. „Der Derbycharakter ist noch das Sahnehäubchen.“

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