Cloppenburg Unsere Redaktion blickt zurück auf interessante Ereignisse und Anekdoten im hiesigen Fußballsport aus den 80er- und 90er-Jahren mit Bezug zum Oldenburger Münsterland.

saison 1987/1988

„Ein Königreich für ein Regenschirm“, hieß die Devise auf der Hohefelder Sportanlage als Mitte August 1987 die Rivalen SV Altenoythe und Hansa Friesoythe in der Kreisliga aufeinandertrafen. Es schüttete wie aus Eimern. Dennoch waren rund 200 Zuschauer erschienen, um sich den Klassiker nicht entgehen zu lassen. Jenes Derby begann mit einem Knalleffekt. Berssen hatte Hansa in Führung gebracht. Somit schien für die Gäste alles nach Plan zu laufen.

Doch die Altenoyther durchkreuzten Hansas Siegespläne noch vor der Halbzeitpause. Nur zwei Minuten nach dem Friesoyther Führungstreffer hatte der Altenoyther Bernd Wieborg das 1:1 erzielt. Im weiteren Verlauf rissen die Hohefelder das Spiel an sich. Der Einsatz sollte sich auszahlen. Neun Minuten vor der Halbzeitpause bekamen die Altenoyther einen Foulelfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Speckmann zum 2:1.

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In der zweiten Halbzeit blieben die Altenoyther in der Regenschlacht am Drücker. Georg Haskamp traf zum 3:1 (54.), ehe Lübbers sogar auf 4:1 erhöhte (66.). In der Schlussphase des Spiels schlug Haskamp ein zweites Mal zu. Sein Treffer in der 84. Minute besiegelte Hansas 1:5-Niederlage.

pokalendspiel 1987

Im Kreispokalendspiel der Frauen trafen im Juni 1987 der Cloppenburger Stadtteilclub BW Galgenmoor und die DJK Elsten aufeinander. Die Galgenmoorerinnen erspielten sich eine 2:0-Pausenführung. Dies war auch ein Verdienst von Torhüterin Silvia Tebben. Sie entschärfte im ersten Durchgang erfolgreich die DJK-Chancen durch Margret Vaske, Claudia Kunz und Birgit Otten.

In der zweiten Halbzeit gelang Elsten durch Margret Vaske der Anschlusstreffer, aber Tebben blieb weiter auf Sendung. „Zu diesem Zeitpunkt war Silvia Tebben mit erfolgreichen Reaktionen wiederholt Endstation“, heißt es in der Nordwest-Zeitung vom 22. Juni 1987. Schlussendlich gewann BW Galgenmoor um seine starke Torhüterin mit 3:2 und holte den „Cup“.

Die Alten Herren des SV Bösel segelten im Juni 1987 ebenfalls auf Erfolgskurs. Bei ihren Turnieren sahnte die Mannschaft unter der Leitung von Walter Turschner mächtig ab. Beim Turnier in Molbergen dribbelten sie sich auf Platz eins genau wie beim Turnier vor eigener Kulisse.

In Kampe holten sie ebenfalls zum großen Wurf aus. Sie landeten auf Rang eins und nahmen als Trophäe einen Pokal entgegen, der fast einen halben Zentner gewogen haben soll. Somit hatten sie auf der anschließenden Siegerehrung ordentlich was zu schleppen.

Saison 1988/1989

Die neue Saison war noch nicht einmal angefangen, da wartete auf die Mannen vom VfL Markhausen im Juli 1988 ein Höhepunkt ihrer Sommervorbereitung. Sie trafen auf ihrem eigenen Pokalturnier in einem Zwischenspiel auf den damaligen Amateur-Oberligisten VfL Herzlake. Der VfL Herzlake war in jenem Jahr in die Oberliga aufgestiegen. Somit schien die Favoritenrolle vor dem Anpfiff klar verteilt.

Bevor die mit Spannung erwartete Begegnung vor über 600 Zuschauer angepfiffen wurde, richteten sich alle Blicke auf den Spieler Alfred Bregen vom VfL Markhausen. Er hängte die Schuhe an den Nagel und wurde gebührend verabschiedet.

Über den verdienten VfL-Akteur schreibt die NWZ in ihrer Ausgabe vom 12. Juli 1988: „Er ist seit 1972 im örtlichen Sportverein und arbeitete sich von der Jugendklasse über die zweite bis zur ersten Herrenmannschaft hoch. Dort war er bis zuletzt als Vorstopper eine Stütze der Markhauser Abwehr und hatte auch wesentlichen Anteil am gelungenen Aufstieg der Mannschaft in die Bezirksklasse.“

Dann rollte der Ball, und Markhausen brachte den Favoriten zu Fall. Dabei war Herzlake durch Hermann Schlangen 1:0 in Führung gegangen. Doch danach drehte Markhausen dank der Tore von Franz Meck und Andreas Langemeyer die Partie. Letzterer hatte per Freistoß zum 2:1-Siegtreffer getroffen.

Saison 1991/1992

In der Saison 1991/1992 waren die A-Juniorenfußballer des BV Cloppenburg in der Bezirksklasse das Maß aller Dinge. Beim Auswärtsspiel in Heidkrug hatten sie den Gegner auch voll im Griff. Bereits zur Halbzeitpause führten die Cloppenburger 3:0. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste umgestellt. Torhüter Michael Möller lief als Stürmer auf, während Holger Eick, eigentlich im Mittelfeld aktiv, zwischen die Pfosten ging. Der neuformierten Mannschaft gelangen in der Folgezeit weitere Tore. Am Ende hieß es sogar 8:0 für den BVC.

Die Torschützen des BVC aus der damaligen Partie: 0:1 Stefan Lüske (12.), 0:2, 0:3 Christian Meyer (20., 43.), 0:4 Christian Möller (49.), 0:5, 0:6 Christian Meyer (55., 62.), 0:7 Christian Möller (63.), 0:8 Markus Koopmann (76.).

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