Cloppenburg Platz drei in der Handball-Oberliga zum Saisonabschluss für den TV Cloppenburg – damit wagte nach den ersten zehn Spielen keiner zu rechnen. Drei Siege bei sieben Niederlagen, sollte es wie im Jahr zuvor eine Zittersaison werden? Mitnichten, denn die Ruhe im TVC-Lager und die Beharrlichkeit von Trainer Barna-Zsolt Akacsos sollten sich auszahlen.

„Ich war zwar überzeugt, dass, wenn alle wieder an Bord sein werden, wir nicht in Abstiegsgefahr geraten. Aber nach dem schwachen ersten Saisondrittel war auch ich überrascht, wie schnell die Jungs mein Konzept immer besser umsetzten, und wir von Erfolg zu Erfolg liefen“, sagte der Trainer. Als Tiefpunkt nannte er die 21:30-Heimpackung vom neunten Spieltag gegen die SG Achim/Baden. Sportlicher Höhepunkt innerhalb der Jubelserie mit 13 Spielen ohne Niederlage bei nur zwei Remis war der 31:21-Kantersieg über den späteren Meister SG VTB/Altjührden. „Zwischen diesen beiden Spielen lagen mindestens zwei Klassen Unterschied“, sagte Akacsos.

Vor allem die immer intensivere Trainingsarbeit verbunden mit dem Lohn der Erfolgsserie sorgte bei allen Spielern dafür, dass sie sich teilweise gewaltig steigerten. „Vor allem Tobias Freese hat mich überrascht, wie er immer mehr zum Leader wurde. Bence Lugosi als junger Neuzugang wurde immer besser wie auch Erik Gülzow. Er hat sich vom exzellenten Abwehrspieler zum immer stärkeren und sehr cleveren Torschützen entwickelt.“ Auch Eddy De Raad, der als Rechtsaußen über 100 Saisontreffer verbuchte, bekam ein Extralob vom Trainer wie alle drei Torhüter, die den TVC für den Gegner so immer schwer auszurechen machten wie auch die allmählich verbesserten Abwehrvarianten. Da sieht Akacsos trotz der erheblich besseren Ausgangsbasis gegenüber der vorigen Saison noch Steigerungspotenzial. Wie auch im Angriff, wo er noch mehr Tempo und Sicherheit sehen möchte. Deshalb wird im harten Training, das ab dem 16. Juli nahezu tägliche Arbeit vorsieht, mehr Wert auf das Spiel in Kleingruppen gelegt.

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„Es wird ein harte Vorbereitung. So einen Start wie zuletzt können wir uns nicht erlauben, wenn wir von Beginn an oben mitmischen wollen“, sagt Akacsos. Die Konkurrenz ist gewaltig mit den Drittliga-Absteigern OHV Aurich und VfL Fredenbeck, dem ATSV Habenhausen, dem VfL Edewecht und dem Neuling HSG Delmenhorst. Mit einem Test am 4. August zu Hause gegen Aurich startet das Vorbereitungsprogramm, das am 31. August mit dem ersten Punktspiel in Aurich endet. Es folgen Heimspiele gegen den Erzrivalen VfL Edewecht und die SG HC Bremen/Hastedt.

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Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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