Cloppenburg Im Vorjahr bestritten sie am 7. September 2019 den Saisonstart in der Handball-Oberliga, an diesem Samstag treffen sich der TV Cloppenburg und der HC Bremen in der Halle Schulstraße zu einem Testspiel. Sehr viel hat sich seitdem geändert.

Der TV Cloppenburg tritt als neuer Drittligist auf, coronabedingt dürfen diesmal keine Zuschauer zugelassen werden, und obendrein sind noch mehr als zwei Monate Zeit bis um vermeintlichen Saisonstart am 3./4. Oktober.

Eine woche PAuse

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TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos, der an diesem Wochenende ein Trainingslager mit fünf Einheiten und dem Spiel angesetzt hat, reagierte auf den späten Saisonstart. „Es wird beim zweiten geplanten Trainingslager vom 14. bis 16. August bleiben. Da ist der Ort noch offen. Aber vom 24. bis zum 30. August bekommen die Jungs eine Woche Pause“, hält der Coach eine Vorbereitung seit dem 2. Juli bis in den Oktober mit meist sechs Einheiten pro Woche doch für überzogen. Und damit der Neuling nicht übertrainiert in diese „megaharte Saison“, wie Akacsos sie nennt, mit geplanten 34 Punktspielen geht, werden die Einheiten pro Woche auch reduziert. Umso wichtiger sei es, früh Testspiele einzustreuen wie gegen Bremen, auch wenn die Hygienevorschriften nur maximal 13 Spieler und einen Trainer pro Mannschaft zulassen.

„Ich bin froh, dass wir durch die Ligenaufteilung Planungssicherheit haben. Ich hatte befürchtet, dass wir in der Nord/Ost-Gruppe spielen werden. Die Nord/West-Gruppe hat für uns nämlich einige Vorteile“, sagt Akacsos und verweist auf die Derbys gegen die Erzrivalen OHV Aurich und den ATSV Habenhausen.

Moderate Fahrten

Dank vieler Spiele in Nordrhein-Westfalen spart dies einige Fahrtkilometer. So stehen rund 96 300 Kilometer in der Nord/West-Liga für alle Teams an, 157700 Kilometer sind es in der Liga Nord/Ost. Mit 5871 Kilometern steht der TVC unter allen 72 Drittligisten auf Platz 40. Topclub ist der Stralsunder HV mit insgesamt 11 825 (!) Kilometern.

Wegen des späten Starts erweiterte Akacsos das Testspielprogramm. Der TVC erwartet am Mittwoch, 2. September, den Oberligisten SG VTB/Altjührden, könnte auf die SG am Samstag und Sonntag, 12. und 13. September, beim Turnier des TVdH Oldenburg erneut treffen, wenn auch der Ligakonkurrent OHV Aurich auftritt. Am Dienstag, 22. September, spielt der TVC in Altjührden. Ein weiterer Test gegen den Zweitligisten ASV Hamm ist geplant.

Wie der Spielbetrieb gestaltet werden kann, damit befasst sich intensiv das Teammanagement. Angesichts der Größe bleiben nur Weihnachten, die erste Januar-Woche und die Karnevalswoche spielfrei, müssen zwei Doppelspieltage (Freitag/Sonntag) eingeführt werden, um 34 Spieltage bis Ende Juni über die Bühne zu bringen. Außerdem setzt sich der TVC mit der Belegung der Halle an der Leharstraße auseinander. „Ich versuche, diese Konflikte möglichst zu verhindern, indem ich bei der Vergabe der Schlüsselzahlen durch den DHB unsere Wünsche möglichst durchsetze“, sagt Christian Bien, kommissarischer Abteilungsleiter.

Kippt ein Team?

Wie flexibel reagiert werden muss, zeigt der HB Hannover-Burgwedel, der am Mittwoch Insolvenzantrag gestellt hat. Aber laut Reglement bedeutet die Insolvenz nicht den Verlust der Spielberechtigung. Wenn die vom DHB geforderte Bürgschaft in Höhe von 10 000 Euro gestellt werden kann, dürfte die Mannschaft in der Nord/West-Gruppe spielen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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