Cloppenburg Während seines harten Trainingslagers über drei Tage unterlag der TV Cloppenburg zu Hause in seinem ersten Testspiel dem HC Bremen mit 25:38 (7:18, 14:25). Gästespielertrainer Marten Franke, Lennart Koppe und Leon Grieme waren mit je sieben Treffern beste Schütze der Gäste, Ole Harms kam für den TVC auf zehn Treffer.

Schwere Beine

Gespielt wurden dreimal 20 Minuten, wobei die drei Torhüter Nils Buschmann, Hendrik Legler und Paulus Götting jeweils ein Drittel bestritten. Trainer Barna-Zsolt Akacsos war trotz der klaren Niederlage mit dem Trainingslager, das insgesamt vier Einheiten und das Spiel ausmachten, sehr zufrieden. Vor dem Spiel hatte das Team zwei Einheiten in den Beinen, sollte die Partie nur als Abwechselung dienen, während der Oberligist ausgeruht in die Partie ging und sofort frisch und mit viel Ehrgeiz schnell 8:2 führte. Diese Basis baute der Gast danach bis auf elf Tore Differenz aus.

„Hauptsache die Jungs haben das Wochenende den Ball in der Hand gehabt, war diese Partie eine willkommene Abwechselung. Das Ergebnis ist unwichtig“, sagte Akacsos, der viel an der Kraft und der Schnelligkeit arbeiten ließ, aber auch die Technik und die Taktik standen auf dem Plan. Ihm fehlte Neuzugang Adam Pal, dessen Spielberechtigung noch etwas auf sich warten lässt. Er soll aber mit einer Gastspielgenehmigung am kommenden Wochenende die Tests beim HV Wilhelmshaven (Freitag) und OHV Aurich (Samstag) bestreiten. Er saß ebenso auf der Tribüne, wie Neuzugang Niels Göpel, der nach Rückenverletzung im Trainingslager die Krafteinheiten und die Ballarbeit mitmachte. Beide Spieler und ein paar Offizielle durften in die Halle, wo sich Matthias Andreßen, der nicht mitspielte, und Niels-Uwe Hansen, der nur kurz mitwirkte, ebenfalls auf der Tribüne Platz nahmen. „Nach dem harten Trainingslager habe ich sie geschont und habe keine Tempogenstöße erlaubt, weil die Jungs müde waren und das Verletzungsrisiko mir zu groß war“, sagte Akacsos.

Neue regelungen

So blieb dem ohnehin kleinen Kader, Jannis Koellner fehlte berufsbedingt, kein Auswechselspieler mehr, musste improvisiert werden. So fanden sich die Rechtsaußen Eddy de Raad und Max Borchert auf der ungewohnten halbrechten Position wieder. Dennoch war die Partie nicht völlig ein Muster ohne Wert. So konnten Spieler und Offizielle sich schon einmal an veränderte Regeln in der Dritten Liga gewöhnen. So gibt es im Spiel ein zusätzliches Time-out, so dass vor der Pause zwei und nach der Pause eine Auszeit oder umgekehrt möglich sind. Außerdem gilt die Regel, dass ein Spieler, der verletzt auf dem Feld behandelt wird, danach bei den folgenden drei Angriffen seiner Mannschaft zuschauen muss.

TVC: Buschmann, Legler, Götting - Borchert (1), de Raad (1), Hansen, Harms (10), Lugosi (4), Saalmann (6), Schuiat (3).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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