Cloppenburg Einst spielten sie bei hiesigen Fußballclubs, nun jagen sie in höherklassigen Ligen dem runden Kunstleder hinterher. Die NWZ hat einmal bei einzelnen Akteuren nachgeschaut, wie deren Bilanz zum Jahresende ausfällt.

Der ehemalige Jugendspieler des SV Emstek war im Sommer dieses Jahres vom SV Babelsberg (Regionalliga Nordost) zum West-Regionalligisten Fortuna Köln gewechselt. Ein Wechsel, den der 25-jährige Abwehrspieler zu keinem Zeitpunkt bereut haben dürfte. Sein Coach Thomas Stratos machte Uzelac zum Kapitän.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Uzelac zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit starken Leistungen zurück. In bisher 18 Ligaspielen markierte der Defensivspezialist bereits vier Tore. Mit den Fortunen rangiert er auf dem neunten Tabellenplatz (Stand: 16. Dezember 2019).

Ebenfalls in der Regionalliga West läuft Angreifer Simon Engelmann (SV Rödinghausen) auf. Der Visbeker und ehemalige Spieler des BV Cloppenburg fühlt sich in der Liga pudelwohl und gehört schon seit Jahren zur Creme de la Creme der Regionalliga-Stürmer. Auch in dieser Saison funktioniert sein Torriecher hervorragend.

Satte 17 Ligatore in 19 Einsätzen sprechen eine deutliche Sprache. Engelmann traf für den SV Rödinghausen auch in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Erstligisten SC Paderborn (2:4 nach Elfmeterschießen).

Ehemalige BVC-Akteure gibt es reichlich in den Regionalligen. Einer von ihnen ist Tobias Steffen, der ebenfalls beim SV Rödinghausen unter Vertrag steht. Der Mann mit Europapokalerfahrung war gut ein halbes Jahr für den BVC – von Anfang Januar bis zum 30. Juni 2016 – am Ball. Für Rödinghausen bestritt er in dieser Serie bisher neun Ligaspiele.

Leon und Drilon Demaj

Ein Spiel mehr hat Leon Demaj von den Sportfreunden Lotte absolviert. Demaj war im Sommer vom Drittligisten SV Meppen nach Lotte gewechselt. Sein Bruder Drilon spielt auch in Nordrhein-Westfalen. Allerdings nicht in der Regionalliga, sondern in der Oberliga für den SC Paderborn II. Seine Bilanz: 16 Ligaspiele, drei Treffer).

Das Ausrufezeichen schlechthin setzte der ehemalige BVCer Christian Groß (Werder Bremen). Für die Hanseaten gab er in der laufenden Serie im Alter von 30 Jahren sein Erstligadebüt am dritten Spieltag gegen den FC Augsburg (3:2). Acht weitere Einsätze sollten folgen. Eigentlich spielt Groß seit Sommer 2018 in der zweiten Mannschaft der Bremer. Doch eine Verletztenmisere in der Ersten, sowie starke Auftritte im Trainingslager und in Testspielen „spülte“ ihn in den Kader der ersten Garde. Dort biss er sich dann mit starken Leistungen fest.

Luc Ihorst

Der ehemalige Juniorenspieler von SW Osterfeine, Luc Ihorst, durfte in der vor Kurzem zu Ende gegangenen Hinserie der Fußball-Bundesliga ebenfalls sein Erstliga-Debüt für Werder Bremen feiern. Ihorst kam im Bremer Heimspiel gegen Borussia Dortmund zehn Minuten vor Spielende zum Einsatz. Ihorst spielt sonst für die zweite Garde der Werderaner in Regionalliga Nord. Dort erzielte der Mittelstürmer in dieser Saison in 20 Einsätzen fünf Tore.

Im Kampf um den Aufstieg in die erste Liga mischt derweil der Abwehrspieler Oliver Hüsing (ehemals BV Bühren) mit dem 1. FC Heidenheim mit. Nach dem 3:1-Heimsieg im letzten Spiel des Jahres gegen den VfL Osnabrück überwintern die Heidenheimer auf Platz vier. Ihr Rückstand auf den Tabellenersten Arminia Bielefeld beträgt vier Punkte.

Auf den Zweiten Hamburger SV und den Dritten VfB Stuttgart ist es gerade einmal nur ein Pünktchen. Hüsing war vor der Saison vom Drittligisten Hansa Rostock nach Heidenheim gewechselt. Bisher kommt er auf 13 Einsätze im Unterhaus für Heidenheim in dieser Saison.

Stichwort Rostock: An der Ostsee spielt Nico Neidhart (früher Hansa Friesoythe und BVC). Der beidfüßige 25-Jährige, der beim Drittligisten Hansa Rostock als Außenverteidiger agiert, wurde von seinem Coach Jens Härtel bisher 14 Mal im Ligabetrieb eingesetzt. Mit den Rostockern überwintert Neidhart auf Platz elf.

Der Vater von Nico, Christian Neidhart, trainiert übrigens den Drittligisten SV Meppen.

Umfrage
Machen Sie mit beim großen Landkreis Cloppenburg-Check. Was gefällt Ihnen besonders in Ihrer Gemeinde/Stadt und wo sehen Sie noch Verbesserungspotential?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.