Cloppenburg Bei den A-Junioren des BV Cloppenburg, die in der Niedersachsenliga spielen, hat sich in der Winterpause personell einiges getan. Hannes Tiemann, Rami Kanjo, Tom Lizenberger und Lasse Koop wechseln fest in die erste Männer-Mannschaft des BVC, die in der Oberliga um das nackte Überleben kämpft.

Personalpuzzle

Durch den Abgang des Quartetts verlor die Talentschmiede viel Qualität. Zumal bereits während der Hinrunde Lucas Abel das Team verlassen hatte. „Er möchte etwas kürzer treten und spielt ab sofort wieder bei seinem Heimatverein in Großenkneten“, so Peter Siemer, der zusammen mit Klaus Ebel die Cloppenburger A-Junioren trainiert.

Damit ist das Personalpuzzle aber noch nicht beendet gewesen. Aus der eigenen U-17 sind ab sofort die Tormaschine Hannes Brake und Verteidiger Patrick Willenborg dabei. „Hannes und Patrick konnten schon bei den Hallenturnieren und bei Testspielen in der Hinserie überzeugen“, berichtet Siemer. Vom Ahlhorner SV ist derweil Daniel Wollenberg in die Reihen des BVC zurückgekehrt. Als „gefühlter Neuzugang“ wird auch Delano Damerow gesehen. Er hatte sich im ersten Halbjahr eine schwere Beinverletzung zugezogen. Aus diesem Grund konnte er noch kein Ligaspiel in der laufenden Serie bestreiten. „Die vier Abgänge lassen den Kader natürlich deutlich jünger werden. Wir konnten aber auch gut nachrüsten“, sagt Siemer.

Die Wintervorbereitung steht unter dem Motto nicht kleckern, sondern klotzen. Das Trainerduo hat ein kerniges Programm auf die Beine gestellt, um für eine harte Rückserie gewappnet zu sein. Insgesamt stehen acht Testspiele auf dem Programm. Davon werden sieben Partien auf Kunstrasen ausgetragen. „Nachdem wir uns zu Beginn der Schaffung einer Grundlagenausdauer und eines neuen Teamspirits nach dem winterlichen Umbruch widmen werden, starten wir schnell mit den fußballerischen Dingen“, verrät Siemer. Dabei liegen die Schwerpunkte auf einem mutigen Kombinationsspiel und auf der Chancenverwertung. „Eine gute Arbeit gegen den Ball und die ersten „Zu-Null-Spiele“ werden die Grundlage dazu bilden.

Trainingslager

Zu Beginn der Vorbereitung hieß es für die Cloppenburger und ihr Trainerteam erst einmal Koffer packen. Es stand ein Trainingslager in Warnemünde an der Ostsee an. Dort bestritten die Cloppenburger ein Testspiel gegen die U-19 von Hansa Rostock (0:3). Hansa sei spielerisch überlegen gewesen. „Aber wir haben uns auch gute Einschussmöglichkeiten erspielen können“, so Siemer. Zudem hatten die Cloppenburger bereits diverse Trainingseinheiten in den Knochen gehabt.

Testspiel gegen Bühren

Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager haben die Cloppenburger auch in dieser Region einige Testspiele auf dem Programm stehen. Unter anderem geht es gegen den Herren-Kreisligisten BV Bühren und die U-19 von RW Damme. „Wir haben zudem einige Einheiten in Lastrup und Ahlhorn auf Kunstrasen bekommen können und gehen natürlich auch fleißig in das Fitness-Studio“, gewährt Siemer einen Blick auf das Vorbereitungsprogramm.

Die Rückserie ist derweil für den BV Cloppenburg mit vielen Fragezeichen behaftet. Das sieht auch Siemer so. Zwei Fragen geistern dabei besonders umher. „Wie schwer wiegen die Verluste der Hochrücker? Wie sehr rückt das Team zusammen?“, sind die Fragen, die Siemer und Ebel beschäftigen.

Siemer lobt Mannschaft

Das persönliche Ziel von Siemer sei es, zunächst ausreichend Punkte aus den ersten, schwierigen Spielen gegen die Spitzenteams zu sammeln, um nicht nach unten abzurutschen. „Danach schauen wir, mit welcher Dynamik wir aus dieser Phase herauskommen“, so Siemer. Er und Ebel seien vom Team vollkommen überzeugt, versichert Siemer. In der Hinserie habe jeder voll mitgezogen und wollte sich entwickeln. „Der Wille gemeinsam etwas erreichen zu wollen, ist hoch und wird uns weit bringen können“, sagt Siemer.

Bereits in der Hinrunde hatten die BVCer angedeutet, was sie zu Leisten imstande sind. Obwohl sie schwach in die Saison gestartet waren, liegen sie nur vier Punkte hinter dem Spitzenreiter 1. SC Göttingen 05. „Allerdings sind wir spielerisch oft etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben“, meint Siemer.

Kämpferisch habe das Team dagegen sehr oft überzeugen können. Dies bereitete den gegnerischen Teams vor allem in den Schlussphasen der Spiele viel Kopfzerbrechen. Sehr zufrieden sind die Cloppenburger Übungsleiter auch mit der Trefferquote nach Standards. Zudem lobt Siemer die Truppe dafür, dass sie sich von den vielen verletzungsbedingten Ausfällen nicht hat umhauen lassen. „Wir haben dies als starkes Team immer wieder aufgefangen“, so Siemer.

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