Cloppenburg Der in der Fußball-Oberliga spielende BV Cloppenburg steht vor richtungsweisenden Wochen. In der Liga kämpft die junge Mannschaft um den Klassenerhalt. Außerhalb des Fußballfeldes herrscht nach den gescheiterten Neuwahlen in der vergangenen Woche mal wieder Unruhe. Beisitzer Yilmaz Mutlu hat diese aufkommende Unruhe längst registriert. „Natürlich herrscht Unruhe, aber davon lassen wir uns nicht beeinflussen. Wir kennen jede Stellschraube im Verein und wissen, woran wir zu drehen haben“, sagt der Unternehmer.

Für ihn und seine Beisitzerkollegen Udo Anfang und Daniel Plate sei klar, dass die sportlichen Eckpfeiler gehalten werden müssen. Man wolle die Trainer Olaf Blancke und Torsten Bünger sowie den sportlichen Berater Michael Scheibel halten und werde dies auch schaffen, zeigt sich Mutlu optimistisch. Gespräche bezüglich der neuen Saison laufen bereits, sagte er weiter. „Wenn wir vom Amtsgericht Oldenburg die Legitimation bekommen und als Notvorstand eingesetzt werden, legen wir richtig los“, so Mutlu. Lange werde es nicht mehr dauern, bis der Notvorstand feststünde. „Das Amtsgericht hat eine schnelle Entscheidung signalisiert“, sagte Mutlu am Mittwoch.

Im Hintergrund laufen derweil die Telefone heiß, um neue Sponsoren für den Club zu gewinnen. „Wir führen jeden Tag Gespräche. Aber Namen und Ergebnisse können wir noch nicht bekanntgeben“, sagte Anfang. Für den vor Kurzem zurückgetretenen Aufsichtsrat werde es ein ähnliches, neues Gremium geben, ließ Mutlu durchblicken. Angesichts der letzten Ereignisse sei es wichtig, Ruhe zu bewahren. „Wir hatten schon häufig Unruhe im Verein. Aber davon dürfen wir uns nicht ablenken lassen, sondern müssen weiter für den Club arbeiten“, sagte Mutlu.

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Derweil werkeln Blancke und Bünger mit Feuereifer an der Startformation für den heißen Tanz am Samstag, 16 Uhr, bei Kultclub Atlas Delmenhorst. Durch die Ausfälle von Christian Willen (rote Karte) und Benny Boungou (5. gelbe Karte) sowie die Verletzung von Aleksandar Kotuljac (Muskelfaseriss) wird dem Trainerduo auch an der Delme nur ein kleiner Kader zur Verfügung stehen. „Das ist sicherlich eine Herausforderung für uns, das zu wuppen“, sagt Blancke. Er lobte den Kampfgeist seiner Elf, die gegen den Heeslinger SC (1:1) alle Körner heraushaute.

Die Jugend muss es richten und hinterlässt bisher einen starken Eindruck. So spielte der A-Jugendliche Matthis Hennig am Mittwoch 90 Minuten in der Innenverteidigung. Hennig wusste zu überzeugen.

„Matthis hat mit einer Bärenruhe agiert. Der Bursche hat es gut gemacht“, lobt Bünger den Youngster. Hennigs Nebenmann war der 19-jährige Jan-Philip Plaggenborg, der bereits seit letzter Saison dem Oberliga-Kader angehört.

Nun steht für das junge Team die Feuertaufe im Atlas-Hexenkessel an. „Das wird für die Spieler eine ganz wichtige Erfahrung werden“, ist sich Bünger sicher.

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