Cloppenburg Raus nach der ersten Pokalrunde und zwei Pleiten zum Auftakt in der Meisterschaft. Null erzielte Treffer, aber schon neun Gegentore. Schlusslicht der Fußball-Oberliga. Und dann auch noch mehrere verletzte oder angeschlagene Spieler. Mit einem prall gefüllten Sack voller Sorgen macht sich der BV Cloppenburg an diesem Freitag auf zum Nachbarn VfL Oldenburg. Schiedsrichter Jost Steenken (Nordhorn) wird die Partie auf dem Kunstrasenplatz an der Alexanderstraße um 19.30 Uhr freigeben.

Die Saison ist natürlich noch jung, der Druck für die Soestekicker aber schon deutlich spürbar. Richtig lähmend – wie in der Serie 2016/2017 – dürfte sich auswirken, wenn die Mannschaft von Trainer Petar Kosturkov abermals leer ausgehen sollte. Unter der Woche wurden die entscheidenden Szenen der Heimpremiere, die gegen Eintracht Northeim bekanntlich mit 0:3 voll in den Sand gesetzt wurde, intensiv angesprochen.

„Die Jungs wissen, was sie auf dem Platz anders machen müssen“, glaubt Kosturkov, der vermutlich auf mehrere potenzielle Stammkräfte verzichten muss. Bei Abwehrrecke Sebastian Plog geht bei einer Muskelverhärtung und Zerrung gar nichts. Abzuwarten bleibt, ob David Niemeyer aus der Innenverteidigung wieder ins Mittelfeld vorrückt. Youngster Jan-Philipp Plaggenborg könnte ihn ersetzen. Wegen Wadenproblemen hängt der Einsatz des bislang letzten Neuzugangs Dennis Mooy, der gegen Northeim hinten links in der Abwehrkette aufgeboten wurde, am seidenen Faden. Gleiches gilt für den schnellen Benny Boungou (Rippenprellung). Da die Nummer eins im Tor, „Didi“ Bangma, noch urlaubt, wird Janne Kay wieder das BVC-Tor hüten. Unter dem Strich ist die Ausgangslage wenig rosig.

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Und was macht dem Bulgaren Kosturkov Hoffnung? „Wir müssen an die erste Halbzeit des Northeim-Spiels anknüpfen. Dann geht was.“ In der Vorsaison holte der BVC nach einem Rückstand ein 1:1, hätte aber nach hinten heraus noch locker gewinnen müssen. Sollte es erneut zu einem Punkt reichen, würde dies wohl als Erfolg verbucht werden. Ein Wiedersehen für den BVC gibt’s mit dem in der Sommerpause die Seiten wechselnden Lennart Blömer.

Die voraussichtliche BVC-Aufstellung: Kay - Krumland, Willen, Plaggenborg, Walles - Westerveld, Niemeyer, Schmidt, Jacobs - Kotuljac, Uyi-Olaye.

VfL Oldenburg tankt in Wolfsburg viel Selbstvertrauen

Der VfL Oldenburg zählt seit einigen Jahren zum festen Inventar der Fußball-Oberliga. Das dürfte auch so bleiben. Die Kunstrasenspezialisten von der Alexanderstraße gelten auch in der Spielzeit 2017/18 als heißer Anwärter auf einen Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld. Personell ging es beim VfL in der Sommerpause vergleichsweise ruhig zu. Die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Detlef Blancke setzten auf Kontinuität. Mit Andre Jädtke verließ allerdings der mit zwölf Treffern treffsicherste Stürmer die „Grün-Weißen“ Richtung Bezirksligist SV Brake. Auf der anderen Seite wurde dem BVC mit Offensivspieler Lennart Blömer ziemlich überraschend ein Eigengewächs abgeluchst. Auf der Oldenburger Bank sitzt im zweiten Jahr der 36-jährige Deutsch-Italiener Dario Fossi, der für das ein oder andere Tänzchen in der Coaching-Zone bekannt ist. Der gebürtige Offenbacher war lange als Profi für den SV Wilhelmshaven unterwegs und präferiert ein „4-2-3-1-System“. In der ersten Pokalrunde bewies Oldenburg, wie unangenehm es sein kann. Nach einem starken 1:1 nach 90 Minuten gegen Regionalliga-Aufsteiger SSV Jeddeloh kam das Aus im Elfmeterschießen. Danach wurde in der Meisterschaft die Heimpremiere vergeigt. Trotz stürmischer Anfangsphase verlor das Fossi-Team 0:1 gegen den MTV Gifhorn. Danach lief’s beim hoch eingeschätzten Regionalliga-Absteiger Lupo Martini Wolfsburg mit einem verdienten 4:2-Erfolg besser.

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