Cloppenburg Der Niedersächsische Fußballverband im Kreis Cloppenburg (NFV) hat sich am Montag in einer Pressemitteilung erfreut darüber geäußert, dass in den politischen Gremien des Landkreises Cloppenburg über ein Konzept zur Erstellung von Kunstrasenplätzen beraten werden solle. „Der miserable Winter der Fußballsaison 2017/2018 hatte dramatische Auswirkungen auf den Spielbetrieb“, stellt der Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Hoffmann in der Mitteilung fest.

„Allein im Herrenbereich mussten 275 Spiele aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse in der abgelaufenen Saison verlegt werden“, berichtet Franz-Josef Herbers, Vorsitzender des Kreisspielausschusses und hauptverantwortlich für den Spielbetrieb. So eine Situation erfordere von den ehrenamtlich Verantwortlichen im NFV ein hohes Maß an zeitlichem Aufwand und eine besondere Motivation, ergänzt Hoffmann.

„Kunstrasenplätze sind gerade für den umfangreichen Trainingsbetrieb wichtig. Die Naturrasenplätze werden folglich mehr geschont und sind dann insbesondere auch im Winter für den Spielbetrieb besser nutzbar“, erklärt der 2. Vorsitzende Manfred Südbeck. Der NFV erhoffe sich, dass die Fußballspiele auf Kunstrasen bei schlechter Witterung auch die Verletzungsgefahren für die Fußballer minimieren. „Dieses gilt auch bei extremer Trockenheit und harten Rasenplätzen im Sommer. Kunstrasenplätze sind dann eine gute Alternative“, führt Ralf Busse, Schriftführer und verantwortlich für den Frauenfußball, weiter aus.

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Der NFV unterstütze das Vorhaben, in einem überschaubaren Zeitraum jährlich drei Plätze anzulegen. Das komme den Interessen der Vereine sehr entgegen und könne auch Vorteile für die Finanzierung haben. „Es verhandelt sich halt besser über Preise, wenn das Auftragsvolumen größer ist“ weiß Schatzmeister Alwin Krogmann. Wobei der Eigenanteil für den Bau eines Kunstrasenplatzes sich für die Vereine schon als eine große Herausforderung darstellen wird. Die finanziellen Voraussetzungen würden für jeden Verein unterschiedlich sein. Gemeinsame Anstrengungen in der Region seien unerlässlich. Der NFV Cloppenburg bleibe mit seinen Möglichkeiten auch in dieser Sache Ansprechpartner für die Vereine.

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