Cloppenburg Jetzt geht’s ans Eingemachte: Für die Fußballer des BV Cloppenburg steht am Samstag, 4. August, das erste Pflichtspiel der Saison an. Im Achtelfinale des Niedersachsenpokals der Amateure empfängt der Oberligist den Ligakonkurrenten Heeslinger SC (Anpfiff: 16 Uhr).

Die Cloppenburger Trainer Olaf Blancke und Torsten Bünger müssen sich im Abwehrbereich einiges einfallen lassen, da mit Leon Walles (Schienbeinbruch) und Alexander Dreher (leichte Oberschenkelzerrung) zwei potenzielle Außenverteidiger ausfallen. Des Rätsels Lösung sieht wie folgt aus: Jan-Philip Plaggenborg, eigentlich gelernter Innenverteidiger, rückt auf die linke Abwehrseite, während Jan Ostendorf auf der rechten Seite verteidigt. „Im Zentrum verteidigen Kristian Westerveld und Matthis Hennig“, sagt Bünger.

Auch gegen den Heeslinger SC setzt der BVC sein Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive. Dies sei das A und O, meint Bünger. „Wir werden das Spiel nicht machen. Dies liegt uns auch nicht“, sagt er. Die Hausherren rechnen damit, dass die Heeslinger ihre beste Truppe aufbieten.

Dennoch werden sich die Cloppenburger nicht am eigenen Strafraum verbarrikadieren. Für die Akzente nach vorne sollen unter anderem Benny Boungou und Derrick Ampofo sorgen. Boungou war auch im jüngsten Testspiel beim TuS Obenstrohe (1:0) ein Aktivposten. „Ohne ihn hätten wir in dem Spiel nach vorne nichts gebacken bekommen“, so Bünger. Auch bei Ampofo erhoffen sich die Verantwortlichen den nächsten Schub. Er ist nach Cloppenburg gezogen und hat auch im Landkreis eine Ausbildung angefangen. „Wir freuen uns, dass Derrick hier hergezogen ist“, sagt Bünger. Auch die BVC-Fangemeinde freut es. Von Berti Lüers bekam der Angreifer ein Fahrrad geschenkt.

Der Rasen im Stadion ist auch schon bestens für das Spiel präpariert worden. Thomas Herpich und sein Team hängten sich über Wochen rein, um aus dem knüppelharten Hauptplatz einen grünen Rasenteppich zu machen. „Das haben die Jungs super hinbekommen“, freut sich Bünger über das ehrenamtliche Engagement der Leute.

Das Abschlusstraining für die Pokalpartie stieg am Donnerstagabend. Auf dem Programm standen Standards, Torschuss und Zweikampfformen, wie Bünger berichtete. Bünger und Blancke hoffen, dass sich die jungen Spieler nicht zu viel Druck aufladen, sondern befreit aufspielen. Immer in dem Bewusstsein, auch Fehler machen zu dürfen. „Wir reißen deswegen keinem den Kopf ab. Wenn wir es den Spielern aus der A-Jugend nicht mehr erlauben, Fehler zu machen, wem denn dann“, fragt Bünger.

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