Cloppenburg Das wird richtig spannend: In der Fußball-Bezirksliga empfängt der SV Höltinghausen am Sonntag, 15 Uhr, den alten Rivalen TuS Emstekerfeld. Auf den SV Altenoythe wartet zur selben Zeit ebenfalls ein Heimspiel. Es geht gegen SFN Vechta. Der STV Barßel muss reisen. Für die Barßeler geht es zu Falke Steinfeld (Sonntag, 15 Uhr).

SV Höltinghausen - TuS Emstekerfeld. Im Sommer bekamen die Höltinghauser im Bezirkspokal vom TuS eine verdiente 0:7-Klatsche verpasst. Seinerzeit waren die Emstekerfelder haushoch überlegen und der SVH grottenschlecht. Doch am Sonntag werden die Karten neu gemischt. Zumal Höltinghausen einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet. „In Höltinghausen herrscht aktuell eine Euphorie. Das macht die Sache für uns nicht einfacher“, sagt Emstekerfelds Co-Trainer Volker Kliefoth.

Der Griff nach den drei Punkten werde angesichts der widrigen Witterungsbedingungen wohl vorerst nur über den Kampf gehen, meint Kliefoth. Mit Daniel Schrand wird ihm dabei ein wichtiger Spieler fehlen. Schrand verletzte sich im Pokalspiel gegen Laxten. Jens Nöh (Gelb-Sperre) und Benjamin Winkler (Urlaub) sind auch nicht dabei.

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Höltinghausens Trainer Zvonimir Ivankic hatte den TuS gegen Laxten beobachtet. Vor allem ein Emstekerfelder Spieler flößte ihm Respekt ein. Sein Name: Henrik Engelbart. „Henrik hat überragend gespielt. Er ist ein erstklassiger Spieler“, sagt Ivankic. Dass sich die Emstekerfelder derzeit in der Liga auf Talfahrt befinden, sieht Ivankic nicht als Vorteil für sein Team an: „Eine schlechte Phase hat jeder Club mal in einer Saison. Das ändert nichts an der Klasse des TuS.“ Dass auch in der Truppe von Ivankic viel Potenzial steckt, bekamen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit im Spiel bei BW Lohne II zu sehen. Die Höltinghauser spielten druckvoll, zielstrebig und giftig. Lohn der Mühen war ein aufgrund der zweiten Halbzeit verdienter 3:2-Erfolg, der Lust auf mehr macht. „Wir wollen den Emstekerfeldern Paroli bieten“, sagt Ivankic. Angeschlagen waren zu Beginn der Trainingswoche Jens Sündermann, Stephan Bültermann sowie Julian Mattke.

Falke Steinfeld - STV Barßel. Beim Blick in den verregneten Himmel am Donnerstag hatte STV-Spielertrainer Sebastian Schlumberger nicht viel Hoffnung, dass die Partie ausgetragen wird: „Das schlechte Wetter spricht für sich, aber vielleicht klappt es ja doch.“ Sollte der Anpfiff erfolgen, setzen die Barßeler auf eine gute Mischung aus kompaktem Auftreten und offensiven Nadelstichen. Die Mischung macht es. „Nur hinten drinstehen, ist nicht mein Ansatz als Fußballer. Es ist immer besser, selber Akzente zu setzen“, meint Schlumberger, dem unter anderem die Langzeitverletzten Marcel Walter und Michael Renken fehlen. Gegen ein Top-Team wie Falke Steinfeld gelte es, alles in die Waagschale zu werfen. „In unserer jetzigen Situation müssen wir die alten Tugenden hervorholen und kämpfen“, so Schlumberger.

SV Altenoythe - SFN Vechta. Die Absage des Spiels gegen den BV Garrel empfand Altenoythes spielender Trainer Christian Hillje als ärgerlich. Nun hofft er wenigsten darauf, dass das Heimspiel am Sonntag angepfiffen werden kann. Aber wie bei seinem Barßeler Trainerkollegen Schlumberger überwiegt auch bei ihm die Skepsis: „Wir werden sehen, ob es vom Wetter her hinhaut. Alles weitere wird sich zeigen.“ Sollte gespielt werden, sei es durchaus möglich, dass Kevin Tholen in die Startelf rutscht. Er habe diese Woche gut trainiert. Artur Lazowski konnte in dieser Woche ebenfalls am kompletten Trainingsprogramm teilnehmen. Hillje ist auch topfit. Er nahm vor Kurzem am Bremen-Marathon teil. Der „weiße Kenianer von Hohefeld“ erreichte dabei in seiner Altersklasse Platz 47.

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