Cloppenburg In der heißen Phase braucht es einen kühlen Kopf: Noch drei Spieltage stehen in der zweiten Frauenfußball-Bundesliga Nord an, dann ist sie Geschichte. Schließlich werden die beiden Zweitliga-Staffeln zu einer Liga zusammengelegt. An den noch anstehenden drei Spieltagen entscheidet sich wahrscheinlich auch, wie die Geschichte des Frauenfußballs beim BV Cloppenburg weitergeht. „Keine Frage, wenn wir in der Regionalliga landen, wird es nicht einfach so weitergehen. Dann wird es große Veränderungen geben“, sagt Tanja Schulte, die die Cloppenburger Zweitliga-Fußballerinnen zusammen mit Imke Wübbenhorst trainiert. Vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (14 Uhr) gegen den Tabellennachbarn Arminia Bielefeld gilt also: Bloß nicht die Nerven zu verlieren.

Schließlich ist es ein enger Kampf, der da um die Tabellenplätze fünf und sechs, die letzten beiden Direkt-Qualifikationsränge für die neue eingleisige zweite Liga, geführt wird. Die beiden Teams, die diese Plätze zurzeit belegen, duellieren sich in Cloppenburg. Die Arminia fährt als sechstplatziertes Team zum Fünften BVC. „Das ist eine ganz wichtige Begegnung. Das Duell mit einem direkten Konkurrenten könnte nervenaufreibend werden“, sagt Schulte, deren Mannschaft das Hinspiel durch ein spätes Tor 2:1 gewonnen hatte.

Ein Sieg würde dem BVC auch im Punkt Personalplanung weiterhelfen. Die Tatsache, dass Lysanne van der Wal jetzt auf Facebook bekanntgab, Cloppenburg nach der Saison zu verlassen, zeigt, dass es Zeit wird. Und im Falle eines Sieges gegen Bielefeld und dem dann deutlichen Zweitliga-Kurs könnte der BVC sicherlich wichtige Spielerinnen halten. Schließlich ist nun auch der Notvorstand des Vereins bestellt (siehe Seite 12). Nun müssen die Weichen gestellt werden, damit die Cloppenburgerinnen im Falle der Qualifikation in der dann stärkeren zweiten Liga überhaupt Chancen haben.

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Chancen gegen die Arminia hat der Gastgeber sicher. Allerdings ist das Bielefelder Team dafür bekannt, dass es ein starkes Zentrum hat. So spielte Ex-BVCerin Annabel Jäger im Hinspiel auf der Sechserposition überragend. Wohl auch, weil Anna Johanning Maxine Birker nicht von der Seite gewichen war, und Jäger viel Platz hatte. Ob Birker erneut „Geleitschutz“ bekommt, bleibt offen.

Aber auch Torhüterin Vivien Brandt und die nach einer Nasenverletzung zurückgekehrte Sarah Grünheid stehen für die große Qualität des Bielefelder Kaders. Und der will sicherlich auch möglichst bald wissen, wohin die Reise der Arminia geht. Keine Frage, jetzt beginnt die heiße Phase . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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