Cloppenburg /Cappeln Am Ende durften beide Seiten zufrieden gewesen sein mit ihrem Testspiel in der Sporthalle Leharstraße: Gastgeber und Drittligist TV Cloppenburg und der Nachbar aus der Verbandsliga, der SV Cappeln bereiten sich zurzeit intensiv auf die Volleyballsaison vor.

Während es für den TVC und Liga-Gründungsmitglied bereits am Sonntag, 6. September, wieder um Punkte losgehen wird, ist der SV Cappeln am gleichen Tag Gastgeber im Verbandspokal (Gegner zurzeit VfL Löningen, BW Lohne und MTV Lingen) und wird erst am Samstag, 3. Oktober, in das Punktspielgeschehen eingreifen.

„Wir haben mit Kampf und Willen als Außenseiter überrascht und versucht, mit riskanten Aufschlägen zum Erfolg zu kommen“, sagte Cappelns Trainer Ludger Ostermann, der sehr zufrieden war mit der Vorstellung seiner Mannschaft, die einige Tage zuvor beim ersten Test gegen Verbandsligist BW Lohne enttäuschte und glatt verlor.

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Auf der Gegenseite war Tomislav Ristoski grundsätzlich nicht unzufrieden mit seinem Team. „Cappeln war gut drauf, hat uns richtig gefordert, was in der Vorbereitung sehr wichtig ist“, so der TVC-Coach, dem es sehr wichtig war, dass seine Mannschaft sehr beweglich und in der Abwehr sicher agierte. Vor allem die Mitte mit Lisa Lammers, Marita Lüske und Johanna Kalvelage überzeugte ihn. Dass die Beobachtung durch Vertreter der Uni Oldenburg, deren Thema „Angriff und Reaktionszeit“ war, für ihre Studien die eine oder andere Spielerin aus dem Verbund herausnahm, störte zwar, wie auch Ostermann zugab. Doch das allein war für einen ausgeglichenen Spielverlauf nicht ausschlaggebend.

Als der TVC Satz eins mit 25:17 gewann, schien der Favorit ein wenig lässig zu werden, was Cappeln prompt mit einem 25:19 und 25:23 nutzte. „Meine Mädels haben sich riesig über den Erfolg gefreut“, sagte Ostermann. Mit dem 25:22 zum abschließenden Satzausgleich rückte der TVC die Kräfteverhältnisse wieder etwas zurecht, zumal mit Tea Terzievska und Krystina Bustamante-Lapko zwei wichtige Spielerinnen, die wegen der Corona-Pandemie im Ausland noch festsitzen, gefehlt haben.

„Wir müssen weiter an der Kontinuität der Leistung arbeiten, vor allem wenn es Spielerwechsel gibt“, sagt Ristoski. So stehen an diesem Samstag gegen den SCU Emlichheim II und am Sonntag gegen den TV Eiche Horn, jeweils ab 11 Uhr, verschiedene Aufgabenbereiche besonders im Fokus wie Annahme/Abwehr und Zuspiel/Angriff.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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