Cloppenburg /Cappeln /Löningen /Elisabethfehn /Ramsloh Die Volleyballer aus Elisabethfehn und aus Lindern waren chancenlos. Lindern knackte nur in einem Satz die Zehn-Punkte-Grenze.

Männer Landesliga 2: Bremen 1860 III - TV Cloppenburg 3:0 75:55 (25:23, 25:15, 25:17). Mit 16:11 und 18:15 führten die Cloppenburger in Bremen. Doch der Gegner kam heran, und eine Auszeit bei 23:21 sowie die Einwechslung von Thomas Eislöffel bei 23:22 konnte die Bremer zwar aufhalten, aber mit 25:23 holten sich die Gastgeber im Endspurt doch noch den ersten Satz. Eine Auszeit bei 4:10 und ein Doppelwechsel bei 11:18 konnte Bremen im zweiten Satz nicht stoppen, das sich Satz zwei mit 25:15 holte. Mit einer Angabenserie von Heiko Schifft konnte Bremen von 12:12 auf 16:12 davonziehen. Diesen Vorsprung verteidigte der Tabellenvierte, der den TVC von diesem Rang verdrängte, bis zum 25:17.

Bezirksliga Oldenburg/Ostfriesland: SV Hage - VfL Löningen 0:3 37:75 (11:25, 8:25, 18:25). Nach weniger als einer Stunde reiner Spielzeit packten die VfLer wieder ihre Sportsachen zusammen. Denn nach 52 Minuten war das 3:0 gegen die Gastgeber eingetütet. Für die Löninger stand seit längerer Pause Markus Berssen wieder zur Verfügung, der vor allem in den ersten beiden Sätzen mit seinem abgeklärten Spiel für zusätzliche Sicherheit sorgte.

Freude bereiteten dem Löninger Spielertrainer Martin Richter aber auch die Jugendspieler im Aufschlag (Jan Edelburg), im Block (Tiard Hogeback) und Vincent Brands im Angriff. „Alle drei waren eine Bank und hatten einen super Tag erwischt“, so der Trainer. Außerdem bewarben sich Markus Miller, Siggi Doga und Momo Issa mit starken Leistungen für weitere Aufgaben und um einen Platz in der Start-Aufstellung. „Mit einer derart konzentrierten Leistung brauchen wir Lathen am nächsten Spieltag nicht zu fürchten“, sagte Löningens Trainer.

VSG Holtland/Uplengen - Viktoria Elisabethfehn 3:0 75:59 (25:14, 25:23, 25:22). Im ersten Satz lief nicht viel zusammen bei Elisabethfehn. Danach kamen die Gäste zwar besser ins Spiel, doch in den entscheidenden Situationen am Ende der Sätze hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich, und so verlor Elisabethfehn mit 23:25 und 22:25 knapp das Spiel.

Bezirksklasse Oldenburg/Ostfriesland: BW Ramsloh - AT Rodenkirchen 1:3 86:103 (16:25, 30:28, 22:25, 18:25). BW Ramsloh - VfB Oldenburg 1:3 92:95 (21:25, 23:25, 25:20, 23:25). Im ersten Satz konnte Rodenkirchen die Gastgeber gut in Schach halten. Den zweiten Satz gewann Ramsloh nach hartem Kampf in der Verlängerung mit 30:28. Danach beherrschte der Tabellenführer aus Rodenkirchen die folgenden Sätze und gewann mit 25:22 und 25:18.

Gegen Oldenburg gingen die ersten beiden Sätze knapp verloren. Den dritten Satz holte sich der Tabellenfünfte recht deutlich und hoffte auf eine Wende. Doch die Oldenburger, zurzeit Zweiter, gewannen den umkämpften vierten Satz und so das Spiel.

VG Delmenhorst/Stenum III - VfL Löningen II 3:0 75:42 (25:16, 25:13, 25:13). Ziemlich chancenlos waren die Löninger bei dieser deutlichen Niederlage in Delmenhorst. Der Klassenerhalt rückt damit in weite Ferne.

Kreisliga Oldenburg/Ostfriesland Staffel 2: SW Lindern - VfL Wildeshausen II 0:3 15:75 (3:25, 6:25, 6:25). SW Lindern - TV Cloppenburg II 0:3 20:75 (3:25, 6:25, 11:25). Nur im letzten Satz konnte Lindern die Zehn-Punkte-Grenze übertreffen. In den anderen Sätzen wurden die Linderner abgeschossen.

Frauen Verbandsliga 1: BW Lohne - SV Cappeln 3:0 75:56 (25:22, 25:16, 25:18). Mit einer deutlichen 0:3-Niederlage trat der SVC gegen Lohne die Heimreise an. Die Reise in der Verbandsliga, die am vierten Spieltag mit der Tabellenführung für den SVC ihren Höhepunkt hatte, führt zurzeit eher in den Keller. Aber aufgrund der Ergebnisse des 12. Spieltages, die wieder einmal die Ausgeglichenheit der Liga dokumentiert, sind es für den SVC nur drei Punkte bis zur Tabellenspitze, die der BW Lohne nach den zwei Heimspielsiegen nun doch etwas überraschend einnimmt.

„Wir tun gut daran, wenn wir in der nächsten Zeit nicht so viel auf die Tabelle schauen. Irgendwie scheint es eine Last zu sein, wenn man die Chance hat, ganz weit nach oben zu kommen“, meint Trainer Ludger Ostermann. „Das Volleyballspielen haben wir ja nicht verlernt, aber wir schaffen es zurzeit nicht, die Trainingsleistung auch im Spiel konstant abzurufen.“

Über ein langsames Abtasten beider Mannschaften mit nervösem Beginn kam Cappeln schneller ins Spiel und hatte sich zur Mitte des Satzes eine 13:8-Führung erarbeitet. Christina Schumacher konnte mit ihren vielen guten Angriffsbällen den Satz aber alleine nicht gewinnen. Auch ein 19:16 kurz vor Satzende gab keine Sicherheit. Und so waren es viele Abstimmungsschwierigkeiten im Angriff und leicht verschlagene Bälle, die Lohne wieder ins Spiel brachten. Ausnahmsweise war es keine Aufschlagserie, die Cappeln kassieren musste, denn Trainer Ostermann hatte mit Sonja Heyer eine zweite Libera aufgeboten und damit die Annahme zusammen mit Romy Kokenge gut stabilisiert. Während Cappeln am Ende im Angriff wenig Druck machte, bekam Lohne Oberwasser und entschied den Satz mit 25:22 für sich.

Die Hereinnahme von Katharina Ostermann brachte dann im zweiten Satz zunächst mehr Angriffspunkte für Cappeln. Aber spätestens beim Stande von 13:13 schlichen sich leichte Fehler auf allen Positionen ein, so dass auch Satz zwei verloren ging (16:25). Im dritten Satz war Cappeln stets bemüht, aber nicht durchsetzungsstark genug, um die Abwehr der Lohner in Verlegenheit zu bringen (18:25). „Wir haben es nicht geschafft, unsere längentechnische Überlegenheit auszunutzen, haben zu verkrampft gespielt und am Ende den Glauben an den Sieg verloren“, war Ostermann nach dem Spiel bedient. „Bis zum Heimspiel in 14 Tagen müssen wir einfach unsere Leichtigkeit beim Spielen zurückgewinnen und nicht zu sehr auf die Tabellenspitze sehen.“

BW Emden-Borssum - VfL Löningen 0:3 68:75 (23:25, 23:25, 22:25). Direkt vor Spielbeginn verletzte sich Verena Beckmann beim Warmmachen. So konnte der VfL nur mit Annemone Jansen als Libera spielen. Sie konnte den Druck aber in positive Energie umwandeln und machte einen guten Job.

Gleich zu Beginn war erkennbar, dass Emden sich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren wollte. Beide Mannschaften gingen mit viel Feuer ins Spiel und versuchten, schon mit dem Aufschlag den Punkt zu machen. Dies führte dazu, dass bis zum 4:5 kein einziger Ball ausgespielt wurde, sondern alle Aufschläge verschlagen wurden.

Danach entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Anne Hölzen im Zuspiel setzte vor allem die Schnellangreifer in der Mitte und über Kopf ein, was auch sehr erfolgreich war. Aber auch Emden punktete regelmäßig über diese Positionen. Ausschlaggebend für den Satzgewinn war, das die Löningerinnen beim Diagonalwechsel mehr Qualität hatten als Emden, denn Alina Cassellius glänzte mit super Pässen auf Maria Büter und Insa Cassellius. Franziska Koop stellte ihren Block stets richtig.

Im zweiten Satz bot sich das gleiche Bild. Mit dem Aufschlag kam von beiden Seiten schon so viel Druck, dass es ein immer schnelleres Spiel wurde. Beide Teams standen in der Feldabwehr sehr gut und kämpften um jeden Ball. Vor allem Carina Blankmann konnte wie immer in der Verteidigung glänzen, und auch ihre Angriffe fanden immer wieder die passenden Lücken. Auch im Block wurden die Löningerinnen immer besser, vor allem Henrike Köster und Alena Espelage glänzten hier. Beim Stand von 23:23 wurde Daniela Greten zum Aufschlag eingewechselt, was so hervorragend klappte, dass der VfL mit 25:23 gewinnen konnte.

Wer jetzt dachte, Emden würde nachlassen, der wurde enttäuscht. Angepeitscht vom hervorragenden Publikum versuchte Emden nochmals alles. Löningen musste alles abrufen, um dagegen zu halten. Nun war es allerdings Alina Cassellius im Zuspiel, die Emden ein wenig vor Probleme stellte. Sie spielte mehr Bälle über außen, so dass der Block aus Emden oft hinterherlaufen musste, was dann vor allem Carina Blankmann ausnutzen konnte, um immer wieder Longline erfolgreich zu sein. Mitte des Satzes wechselte sie ihre Zuspiele und setzte vermehrt die Mittelangreiferin ein, die sich nun gegen den dadurch bedingten Einerblock ständig durchsetzen konnte.

Eine der besten Leistungen der Löningerinnen wurde nötig, um in Emden zu bestehen. Es war super laut in Emden und eine Mega-Stimmung. Auch das Schiedsgericht aus Lingen machte einen tollen Job.

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