Cloppenburg /Berlin Zwar sind die Fußballerinnen des BV Cloppenburg am Sonntag mehrfach gestürzt, aber der Favorit ist nicht gestürzt worden: Zweitligist BVC hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 3:1 (3:1) beim Berliner Regionalligisten BSC Marzahn durchgesetzt. Das Team der Trainerinnen Tanja Schulte und Imke Wübbenhorst ließ sich weder vom großen Kampfgeist des Gegners noch vom stumpfen Rasen, der die Gästespielerinnen mehrfach zu Fall brachte, oder vom Verletzungspech aufhalten. Letzteres stoppte allerdings Innenverteidigerin Nadine Luker, die sich auf dem schwierigen Geläuf nach 15 Minuten ohne Gegner-Einwirkung verletzt hatte. „Sie ist im Platz hängen geblieben, und es ist wohl ein Band im Fuß gerissen“, vermutet Schulte nach einem „hart erarbeiteten, aber verdienten“ Erfolg. Wann die zweite Runde ausgelost wird, ist noch nicht bekannt.

Zunächst hatte es so ausgesehen, als würde für den BVC auf dem stumpfen Untergrund alles glatt laufen: Athanasia Moraitou leitete schon in der dritten Minute eine scharfe Hereingabe Saranda Hashanis ins Gastgeber-Gehäuse weiter. Aber dann musste die eh schon als Notfall-Lösung konzipierte Innenverteidigung der Cloppenburgerinnen, in der neben Nadine Luker Trainerin Wübbenhorst spielte, erneut erneuert werden. Nach Lukers verletzungsbedingtem Ausfall rückte Kapitänin Daniela Löwenberg nach innen, und Hashani übernahm die Außenverteidiger-Position. Zudem kam Michaela Drescher ins Spiel.

Und das verlief zunächst für den BVC anschließend wieder positiv: Agnieszka Winczo köpfte einen Eckball zum 2:0 ein (28.) und war auch am dritten Cloppenburger Treffer beteiligt. Die Polin wurde in der 45. Minute im Strafraum gefoult, so dass die zweimalige Weltmeisterin Linda Bresonik per Strafstoß auf 3:0 erhöhen konnte.

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Der alte Abstand war allerdings schnell wieder hergestellt: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verschätzte sich die Innenverteidigung der Gäste bei einem Eckball, und Aleksandra Flegel schoss zum 1:3 ein (45+3).

Kurz nach der Pause vergab Lysanne van der Wal eine gute Chance, auf 4:1 zu erhöhen. Es hätte aber auch noch ganz eng werden können. Alexandra Crone, die für die angeschlagene Nienke Olthof im Tor stand, sah sich alleine einer Berlinerin gegenüber, rettete aber den Zwei-Tore-Vorsprung (69.).

„Ich habe Respekt vor der Leistung des Gegners. Er hat gut dagegengehalten“, sagte Schulte. „Wir haben aber noch deutlich Luft nach oben.“

BVC: Crone - Löwenberg, Luker (15. Drescher/64. Müller), Wübbenhorst (70. Siegel), Dimitriou - Johanning, Bresonik - Hashani, Moraitou, van der Wal - Winczo.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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