Cloppenburg /Aurich Solche Tage machen Spaß und Mut: Die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg haben einen tollen Samstag erlebt. Zunächst absolvierten sie in Ostfriesland mehrere gelungene Teambuilding-Maßnahmen, dann gewannen sie dank Teamgeist und individueller Klasse das Testspiel in Möhlenwarf (Weener) gegen die SpVg Aurich mit 9:1. Stürmerin Agnieszka Winczo konnte im Duell mit dem Landesligisten gleich sechsmal einnetzen. „Sie hat Killer-
instinkt bewiesen“, sagte Trainerin Imke Wübbenhorst. „Die ganze Mannschaft hat eine Steigerung im Vergleich zur Gehlenberg-Partie gezeigt. Vorher hatten wir im Zuge des Teambuildings gut gearbeitet.“

Wübbenhorst hatte in Weener alle zur Verfügung stehenden Spielerinnen eingesetzt und ein wenig experimentiert. So spielte Athanasia Moraitou, sonst meist auf der Sechser-Position zu finden, als Innenverteidigerin. Schließlich gibt es einige Spielerinnen im Team, die gerne und gut als Sechser agieren. Neben Moraitou, Anna Johanning und Neuzugang Natsuki Kishikawa kommt für die Position Pia Siegel infrage, die auf der Sechs in Weener gute Ansätze zeigte.

Und auch Moraitou konnte überzeugen, ließ die Abwehr der Cloppenburgerinnen doch so gut wie gar nichts zu. Zudem machten Rückkehrerin Lisa Josten und Lena Hasenkamp auf den Außenpositionen Tempo und damit eine gute Figur.

Im Tor stand zunächst Vanessa Fischer und ab Beginn der zweiten Halbzeit Alexandra Crone. Der lange verletzten Crone unterlief zwar in der Nachspielzeit ein Fehler, den Irina Richter zum Tor der Ostfriesinnen nutzte. Da aber zuvor Michelle Meyer (4. Minute), Agnieszka Winczo (14., 32., 37., 39., 54., 66.), Jessica Müller (79.) und Nadine Luker (85.) Tore für den BVC erzielt hatten, tat der einzige Auricher Treffer nicht weh.

Schmerzhafter ist, dass Neuzugang Silvana Chojnowski nicht spielen konnte. Die von Erstliga-Absteiger 1. FC Köln gekommene Stürmerin, die beim BVC laut Wübbenhorst schon einen „super Eindruck“ gemacht hat, kann wegen eines Knorpelschadens im Knie ein Bein nicht ganz durchstrecken. Erst wenn ihr dies wieder gelingt, darf sie ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Zudem hat die Cloppenburger Mittelfeldspielerin Jana Radosavljevic noch mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen. Sie spielte vorsichtshalber nicht. Auch Sarah Geerken und Charoula Dimitriou fehlten. Trotz dieser Probleme ist Wübbenhorst mit der bisherigen Vorbereitung auf die eingleisige zweite Liga zufrieden: „Alle arbeiten mit, und die Atmosphäre in der Mannschaft ist gut.“

Steffen Szepanski
Lokalsport
Redaktion Münsterland

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