Wettkampf
149 Bogenschützen auf Safari

Die Tour wurde zum 23. Mal organisiert. Die Sportler lobten den Parcours.

Bild: theo Hinrichs
Genau zielen: Mit Langbogen, Pfeilen und Köchertasche ausgestattet ging es an die Stationen.Bild: theo Hinrichs
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Cloppenburg /Ambühren Ein bisschen wie Robin Hood müssen sich die insgesamt 149 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den Niederlanden in den Ambührener Tannen am Wochenende gefühlt haben. Die Bogenschützengruppe des 5. Zuges im Bürgerschützenverein hatte zu einer Safari nach Cloppenburg eingeladen – und das zum mittlerweile 23. Mal.

149 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und starteten pünktlich um 9 Uhr am Samstag mit Langbogen, Köcher und Pfeilen in Gruppen von drei bis sechs Teilnehmern mit der Pirsch. In dem Gelände rund um das Schützenhaus in den Ambürener Tannen bauten die Organisatoren insgesamt 34 Ziele auf. An den Stationen erwarteten die Teilnehmer unterschiedliche Tiere – vom Bären bis zu einer Ratte.

Und diese mussten auch aus unterschiedlichen Entfernungen von bis zu 40 Metern getroffen werden. Wurde das falsche Tier getroffen, gab es Minuspunkte. Drei Pfeile steckten im Regelfall in der Köchertasche – in der „Hunterklasse“ sogar nur einer.

Die Bewertung nahm die Gruppe selbst vor. „Wir wollen ein ordentliches Turnier durchführen“, sagte ein Teilnehmer aus Vegesack, der gerade das Ergebnis beim Schuss auf einen Hasen notierte. Bei herrlichem Wetter herrschte eine tolle Stimmung unter den Teilnehmern. „Es ist ein toller Parcours“, sagte eine Teilnehmerin aus Osnabrück, die zum zweiten Mal nach Cloppenburg gekommen war. „Innerhalb von ein paar Tagen war die Veranstaltung im Internet ausgebucht“, so Aloys Debbeler, Vorsitzender der Bogenschützen.

Die Bogensportgruppe hat zurzeit 67 Mitglieder, 19 Jugendliche bilden den Nachwuchs. Das Interesse an der Natur und das Treffen von anderen Bogenschützen stand bei vielen Teilnehmer der Safari im Vordergrund. „Wir wollen Spaß haben“, so ein Teilnehmer aus Osnabrück. Aber nicht nur in Deutschland scheint sich die Cloppenburger Safari rumgesprochen zu haben – aus den Niederlanden hatten sich 36 Schützen angemeldet.

Bis zu sechs Stunden benötigten einige Gruppen für den Parcours mit 34 Zielen. Die Zeit spielte dabei keine wichtige Rolle. Die Verbundenheit mit der Natur und die tollen Ziele seien wichtiger gewesen, hieß es von den Teilnehmern. Eine Erinnerung an die Cloppenburger Safari konnten alle Teilnehmer in Form von Pokalen oder Medaillen mit nach Hause nehmen.

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