Cloppenburg /Achim /Baden Drei Spiele – drei Siege: Beim Handball-Oberligisten TV Cloppenburg läuft es, sehr zur Freude von Trainer Barna-Zsolt Akacsos. „Als ich beim TVC angefangen habe, hatten wir nach drei Spielen einen Punkt und waren Letzter - nun sind wir ganz vorne“, so der Trainer, der vor dem 33:29 (22:18)-Erfolg bei der SG Achim/Baden einige Sorgenfalten bekommen hatte.

Mark Schulat konnte nach Verletzung erst am Donnerstag zuvor wieder trainieren, Matthias Andreßen (Entzündung am Rücken) gar nicht, während Chris Danielzik eine Erkältung plagte, Janik Köhler sich ohnehin noch nicht im Mannschaftstraining befindet, und Jannis Koellner eine Schwellung am Knie bemerkte.

„Ich hatte mir schon viele Alternativen durch den Kopf gehen lassen müssen, aber beim Warmmachen, entspannte sich die Lage. Wie Köhler wurde auch Danielzik geschont, da Ole Harms am Kreis einmal mehr eine blendende Vorstellung bot und durchspielte. Dies galt auch für Neuzugang Max Borchert, der nicht nur vier Treffer bei fünf Versuchen auf Rechtsaußen hinlegte, sondern auch starke Anspiele an den Kreis lieferte. „Ich hätte nicht gedacht, dass Max schon so weit ist. Daher habe ich ihn an seiner alten Wirkungsstätte durchspielen lassen. So bekam Eddy de Raad eine ungewöhnlich lange Pause“, sagt Akacsos.

Für den Gast lief es im ersten Abschnitt zunächst zäh, denn die Unparteiischen waren besonders beim TVC sehr kleinlich, was acht Zeitstrafen dokumentierten, die keineswegs harmlosen Gastgeber bekamen nur drei, zwei davon erst sehr spät. Das verunsicherte zunächst, sorgte für einen 9:13-Rückstand (18.), ehe sich die Gäste darauf einstellten und bis zur Pause auf 22:18 wegziehen konnten.

Akacsos reagierte, denn 18 Gegentore in einer Halbzeit waren entschieden zu viel. Er ließ Vincent Saalmann auf der halblinken Position verteidigen, was dieser sehr gut erledigte und dafür ein Sonderlob vom Trainer bekam.

„Meine Jungs haben sich von den Unparteiischen nicht verrückt machen lassen und habe die Partie souverän nach Hause gebracht“, sagte Akacsos. Bezeichnend sei es gewesen, dass ein Spieler wie Eric Gülzow nach 48 Minuten mit der dritten Zeitstrafe das Spiel verlassen musste. Doch da führte der TVC mit 28:25, ließ Achim/Baden nie näher als auf zwei Tore herankommen, wobei diesmal auch die Ausbeute aus dem Rückraum, wie der TVC-Coach lobte, besser war als in den Spielen zuvor. In zwei Wochen geht es für den TVC zum VfL Fredenbeck; dann, so hofft Akacsos, mit Abwehrchef Janik Köhler, der bislang noch geschont wurde.

TVC: Legler, Buschmann - Koellner (2), Harms (11/3), Borchert (4), Danielzik, Andreßen (5), Schulat (1), Hansen, Gülzow (4), Saalmann (5/4), Lugosi (1), de Raad.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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