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Cappeln /Elisabethfehn /Cloppenburg Der Abstieg aus der Volleyball-Bezirksklasse ist für Viktoria Elisabethfehn perfekt. Zu Hause gab es zwei glatte 0:3-Niederlagen.

Volleyball, Frauen Verbandsliga 1: SV Cappeln - SG Ofenerdiek/Ofen 3:0 75:49 (25:23, 25:18, 25:8). SV Cappeln - VfL Wildeshausen 3:1 102:81 (27:29, 25:12, 25:19, 25:21). „Unser Saisonziel war es, die Abstiegsrelegation zu vermeiden“, hatte Trainer Ludger Ostermann vor Beginn der Spielzeit gesagt. „Dass wir nach Zweidrittel der Spiele so gut dastehen, hätte ich vor der Saison nicht gedacht. Nun können wir die fünf restlichen Spiele entspannt angehen und uns nun über neue Ziele Gedanken machen.“

Bevor die sechs Heimspielpunkte allerdings im Sack waren, musste der SV Cappeln sich teilweise ganz schön strecken, denn sowohl der Tabellendrittletzte, die SG Ofenerdiek/Ofen, als auch der VfL Wildeshausen als Tabellenletzter wollten in den „Derbys“ der Heimmannschaft kräftig in die Suppe spucken.

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Cappeln begann mit Karoline Meyers Aufschlagserie zwar stark im ersten Satz (9:1), um dann postwendend nach einer Auszeit des Gegners den Faden wieder zu verlieren, der prompt in einen 9:11-Rückstand mündete.

„Da waren wir einfach schon zu siegessicher, haben den Gegner wieder aufgebaut und mussten dann erstmal einen Rückstand von 18:21 hinterherlaufen – selbst gemachtes Leid“, war Ostermann nicht begeistert über den Konzentrationsabfall seiner Mannschaft. Dann waren es aber Hannah Thunert und Tanja Jansen, die mit starken Aufschlägen das Pendel in die richtige Richtung ausschlagen ließen, und der Satz dann mit etwas Glück noch 25:23 gewonnen werden konnte.

Auch im zweiten Satz ging die SG ein hohes Risiko im Aufschlag und Angriffsspiel, was zumindest bis zur Satzmitte einen ausgeglichenen Spielverlauf bescherte. Aber die Schwächen in der Annahme waren bei der Oldenburger Mannschaft zu groß, so dass diesmal Veronika Möller mit ihren Aufschlägen für einen entsprechenden Puffer sorgte und der Satz mit 25:18 nach Hause gebracht werden konnte.

Und im dritten Satz ließen die Kräfte bei der Spielgemeinschaft nach, das hohe Risiko wurde nicht mehr belohnt, und Cappeln hatte mit Judith Thierbach und Lena Jansen im Mittelblock Ball und Gegner im Griff. Über ein 16:2 setzte es am Ende mit 25:8 eine gehörige Klatsche, die vom Spielverlauf her allerdings zu hoch ausfiel, da Ofenerdiek/Ofen durchaus gut mitgespielt hatte.

Und auch der VfL Wildeshausen wusste im zweiten Spiel der Cappelner durchaus zu gefallen und trotzte dem Favoriten gleich den ersten Satz ab. „Da spielten wir einfach zu phlegmatisch und zu pomadig“, ärgerte sich Ostermann etwas über die zu lasche Einstellung. „Wir kriegen im Angriff den Ball nicht „tot“ und machen leichte Fehler in der Annahme.“ Zwar konnte Cappeln sechs Satzbälle abwehren, aber diesmal war das Glück auf Wildeshausener Seite, und Cappeln lag in Sätzen 0:1 zurück.

Im zweiten Abschnitt waren es dann insbesondere Veronika Möller und Lena Jansen mit guten Aufschlägen zu verdanken, dass der Satz deutlich mit 25:12 gewonnen wurde. Die Sätze drei und vier dagegen waren beide über lange Phasen ausgeglichen, und Wildeshausen spielte nicht wie ein Absteiger – nach diesem Spieltag steht der VfL rechnerisch als erster Absteiger fest –, sondern verlangte dem SVC alles ab.

Letztendlich hatte Cappeln aber doch das größere Potenzial an Spielerinnen, und Wildeshausen ging ein wenig die Puste aus. So gingen die Satzausgänge (25:19 und 25:21) verdient an Cappeln.

Bezirksklasse Oldenburg Staffel 1: Viktoria Elisabethfehn - Oldenburger TB IV 0:3 42:75 (14:25, 11:25, 17:25). Viktoria Elisabethfehn - Bürgerfelder TB 0:3 24:75 (8:25, 3:25, 13:25). Der Tabellenletzte aus Elisabethfehn war chancenlos in seinen Heimspielen gegen den Oldenburger TB IV und den Bürgerfelder TB. Daher muss die Viktoria wieder in die Kreisliga absteigen.

Kreisliga Oldenburg Staffel 2: SV Cappeln II - TV Cloppenburg III 3:0 75:49 (25:21, 25:16, 25:12). SV Cappeln II - BV Neuscharrel 3:1 96:83 (21:25, 25:16, 25:23, 25:19). Deutlich überlegen war die Cappelner Reserve der dritten Cloppenburger Mannschaft. Die junge Cloppenburger Vertretung konnte nicht genügend Druck aufbauen, um die Cappelnerinnen ernsthaft zu gefährden. Die hohe Eigenfehlerquote der Gastgeberinnen im ersten Satz sorgte für das etwas knappere Ergebnis.

Nach diesem Erfolg nahmen die Cappelner das zweite Spiel zuerst nicht ernst, und so konnte Neuscharrel den ersten Satz gewinnen. Danach spielten die Cappelnerinnen konzentrierter und holten den zweiten Satz. Im dritten wurde es beim 25:23 noch etwas knapper, doch die Cappelner Reserve gewann das zweite Spiel verdient mit 3:1 und hat sich einen Abstand zu den Abstiegsplätzen verschafft.

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