HöLTINGHAUSEN /GARREL Mit dem zweiten Sieg in Folge haben die Höltinghauser Frauen die rote Laterne abgegeben. Garrel zementierte durch das klare 32:20 gegen den Fünften Arsten die Tabellenführung.

von Carsten mensing HÖLTINGHAUSEN/GARREL - Ein erfolgreiches Wochenende haben die beiden hiesigen Vertreter in der Frauenhandball-Oberliga hinter sich gebracht. Der SV Höltinghausen verließ mit einem überraschenden 29:27 gegen den VfL Oldenburg III – dem zweiten Sieg in Folge – das Tabellenende, während der BV Garrel durch ein souveränes 32:20 gegen den TuS Arsten die Tabellenspitze verteidigte.

SV Höltinghausen – VfL Oldenburg III 29:27 (15:14). Im Kampf um den Klassenerhalt hat das Team des Trainergespanns Markus Meyer und Sabine Blase neues Selbstbewusstsein getankt. „Dadurch, dass in Kerstin Hilker und Claudia Lützenrath zwei Schlüsselspielerinnen wieder dabei sind, haben wir personell ganz andere Möglichkeiten“, so Meyer.

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In der Tat sind die Höltinghauserinnen mittlerweile physisch und psychisch in der Lage, einen Rückstand zu verkraften und sogar aufzuholen. Noch vor nicht allzu langer Zeit wären nach einem 4:8 gegen den VfL III wohl alle Dämme gebrochen. Nicht so am Sonnabend: Über ein 8:10 kam der SVH zurück und ging sogar mit einer 15:14- Führung in die Pause. Meyer: „Dadurch, dass wir unseren Kader jetzt fast wieder vollzählig haben, müssen die Spielerinnen nicht mehr durchspielen und können so auf der Bank Kraft schöpfen.“

Neue Power war auch unmittelbar nach Wiederanpfiff gefragt: Oldenburg hatte den Spieß noch einmal auf 18:17 umgedreht. Doch der SVH berappelte sich erneut und ging seinerseits mit 21:20 in Front – eine Führung, die bis zum Schluss nicht mehr abgegeben wurde.

Einen starken Eindruck auf Seiten der Gastgeberinnen hinterließ Torhüterin Manuela Meyer, die mit ihren Paraden vor allem die zweitligaerfahrene Thalke Bitter zur Verzweiflung trieb. Überhaupt war die Chancenverwertung der Gäste mangelhaft, während Meyer für sein Team nur acht Fehlwürfe notierte. Eine sogar hundertprozentige Ausbeute gab’s dagegen vom Siebenmeterpunkt. Die ebenfalls auffällige Birte Scheper verwandelte alle neun Versuche gegen Oldenburgs ehemalige Bundesliga-Keeperin Ines Will eiskalt.

SV Höltinghausen: Manuela Meyer – Kerstin Wichmann (2), Melanie Lange, Sandra Niehaus, Melanie Grafe (7), Lena Holder (1), Kerstin Hilker (3), Kathrin Schumacher, Birte Scheper (12/9), Nicole Sieverding (1), Claudia Lützenrath (3).

Spielverlauf: 1:0, 4:8, 8:10, 13:12, 15:14 – 17:18, 21:20, 25:21, 28:24, 29:27.

BV Garrel – TuS Arsten 32:20 (18:9). Im Grunde genommen war die einseitige Partie bereits nach einer Viertelstunde entschieden: Mit 10:2 hatte das Team des Trainergespanns Andreas und Hillu Espelage in Führung gelegen. „Wir haben das Spiel einmal mehr in der Abwehr gewonnen. Nur 20 Gegentreffer gegen den drittbesten Angriff der Liga sind schon aller Ehren wert. Die Mannschaft hat unheimlich schnell verschoben und ist nicht zuletzt deshalb mit nur drei Zeitstrafen ausgekommen“, lobte Andreas Espelage.

Gleich drei rote Karten gab es dagegen für die Arstenerinnen: Sandra Grafe (10.), Verena Lück (32.) und Sandra Winter (33.) mussten vorzeitig das Feld verlassen. Während Lück – so Espelage – nach einem Check gegen Natascha Vossmann zurecht des Feldes verwiesen wurde, „hätten die Karten für Grafe und Winter durchaus auch Zeitstrafen sein können.“

Der Garreler Coach betonte, dass die Hinausstellungen nicht spielentscheidend gewesen seien. „Als Arstens Dreh- und Angelpunkt Sandra Winter gehen musste, stand’s schon 21:11. Unser Team war einfach zwei Klassen besser, es hat sich in einen regelrechten Wahn hineingespielt.“

BV Garrel: Astrid Benoni, Stefanie AumannMarion Janssen (8/3), Bianca Köpke (5), Evelyn Musche (4), Maren Bohmbach (3), Nina Bruck (3), Dorothee Meyer (3), Anne Kettmann (3/1), Natascha Vossmann (2), Bianca Rolfes (1), Maike Högemann, Heike Wilke-Runnebaum.

Spielverlauf: 1:0, 1:1, 10:2, 14:6, 16:7, 18:9 – 22:11, 27:14, 29:17, 30:20, 32:20.

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