GARREL Auch das noch: Da tun sich die Garreler Handballerinnen in dieser Saison sowieso schon mit den Kellerkindern der Tabelle schwer, und nun kommt auch noch ein Team zu Besuch, das sich verbal schon aus der Oberliga verabschiedet hat. Der Abstieg sei so gut wie besiegelt, hört man vor dem Gastspiel des Elsflether TB in Garrel (Sonnabend, 17.30 Uhr) aus der Wesermarsch. Davon will sich Ines Langkabel allerdings nicht einlullen lassen. „Es heißt ja, Totgesagte leben länger“, warnt die Co-Trainerin und Rückraumspielerin des BVG davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Sonst heißt es nachher noch: „Totgesagte treffen öfter.“

Allerdings haben die Totgesagten auch noch zahlreiche Verletzte zu beklagen: Jessica Krause, Mareike Schlegel, Sandra Wagenaar und Ayleen Breipohl werden dem Tabellen-13. fehlen. Was wohl dazu führen wird, dass die eh schon junge Mannschaft an diesem Sonnabend noch jünger sein wird. Aber auch den Gastgeberinnen werden Leistungsträgerinnen fehlen: Außenspielerin Kerstin Aumann hat wieder mit Schulterproblemen zu kämpfen und dürfte geschont werden. Rückraumspielerin Kerstin Möller muss momentan mit dem Verdacht auf einen Innenmeniskus-Schaden leben. Am kommenden Donnerstag soll eine Magnetresonanztomographie zeigen, wie schwer die 22-Jährige wirklich verletzt ist. Sie hatte sich im Spiel gegen den ATSV Habenhausen (35:23) das Knie verdreht.

Fünf Siege in Serie

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Dennoch sind die Garrelerinnen fest entschlossen, dem ETB die – eh kaum noch vorhandene – Hoffnung auf den Klassenerhalt zu rauben und die eigene Hoffnung auf den Titelgewinn am Leben zu halten. Die ist nach fünf Siegen in Serie und dem Sprung auf Tabellenplatz drei wieder da. „Wir versuchen einfach, jedes Spiel zu gewinnen und schauen dann, was dabei herauskommt“, sagt Langkabel.

Respekt vor Adami

Um auch das Spiel gegen Elsfleth zu gewinnen, müsse der BVG Jennifer Adami in den Griff bekommen. „Sie ist Dreh- und Angelpunkt des Elsflether Spiels“, sagt Langkabel. Und treffsicher ist sie außerdem: Vor einer Woche im Spiel gegen den VfL Oldenburg III, dem sich die Mannschaft aus der Wesermarsch 21:41 geschlagen geben musste, erzielte Adami mehr als ein Drittel der Elsflether Tore (8).

In Elsfleth ist besonders der Respekt vor Langkabel groß. Die ist es aber schon gewohnt, in kurze Deckung genommen zu werden. Allerdings hatte diese Maßnahme der Konkurrenz in den letzten Wochen so gar nichts gebracht. Noch nicht mal ein wenig Hoffnung. . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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