Garrel Wer so schnell läuft, für den läuft es dann auch: Die Oberliga-Handballerinnen des BV Garrel haben am Sonnabend vor allem dank zahlreicher erfolgreicher Tempogegenstöße einen ungefährdeten Heimsieg gegen den TuS Komet Arsten gefeiert. Das Team der Trainerin Anna Anuszewska fuhr einen 36:22-Erfolg ein und mit dem Fahrstuhl vom Keller in die mittlere Etage der Tabelle, wo die Aussicht nun richtig gut ist. Schließlich steht am kommenden Sonnabend das Spiel bei der abstiegsgefährdeten Mannschaft Vorwärts Nordhorn an. Es scheint also möglich zu sein, dass der vierte Erfolg in Folge folgt.

Probleme zu Beginn

Garreler Statistik

BV Garrel - TuS Komet Arsten 36:22 (18:7). BV Garrel: Laura Krogmann, Kristin Klein - Kristina Kallage (2), Milena Markus (2), Maike Deeben (4), Lisa Möller (2), Alisha Aumann (13/2), Svenja Ruhöfer (6), Lena Kettmann (1), Kerstin Möller (5/2), Anna Kalucki (1). Nächstes Spiel: am kommenden Sonnabend bei Kellerkind Vorwärts Nordhorn (19.30 Uhr).

Allerdings wohl nur, wenn der BVG besser spielt als in den ersten zehn Minuten gegen die Bremerinnen. In denen liefen die Garrelerinnen zwar auch schon schnell, es lief aber noch nicht glatt. Die Gastgeberinnen vergaben zu viele gute Möglichkeiten, so dass sie nach dem ersten Drittel der ersten Hälfte lediglich 3:2 führten.

Anschließend lief es dafür umso besser: Die nur etwa 50 Zuschauer sahen, wie Laura Krogmann immer wieder tolle Paraden zeigte, und wie Alisha Aumann ein ums andere Mal ins Gäste-Gehäuse traf. So stand es nach 20 Minuten 10:5 und zur Pause 18:7 für den BV Garrel. „Die Gegenwehr der Gäste war doch ziemlich früh verflogen, ihnen stand aber auch nur ein kleiner Kader zur Verfügung“, sagte BVG-Co-Trainerin Imke Hegeler.

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Beide Torfrauen stark

Dennoch nahmen sich die Garrelerinnen vor, weiter Gas zu geben. Und genau das taten die heimischen Spielerinnen. Zudem hatte auch die für Laura Krogmann zwischen die Pfosten gewechselte Kristin Klein einen guten Tag erwischt – was sich schon daran zeigte, dass sie viele Bälle erwischte und schnell an ihre Mitspielerinnen brachte. „Die Pässe kamen zu 100 Prozent an“, freute sich Hegeler.

So vergrößerte sich der Garreler Vorsprung sogar noch. Nach 40 Minuten stand es 23:11, nach 50 Minuten dann 28:14 für die Garrelerinnen.

Einen Treffer zum Garreler Erfolg konnte Anna Kalucki beisteuern, die ein Praktikum in England absolviert, aber zurzeit in der Heimat weilt. Sie soll auch am kommenden Sonnabend in Nordhorn zum Einsatz kommen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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