Cloppenburg Sie wollten sich eigenem Publikum mit erhobenem Haupt verabschieden aus der Fußball-Regionalliga (siehe auch Seite 28). Nach dem zuletzt etwas peinlichen 0:1 beim Schlusslicht TSV Schilksee ist die Rehabilitation für den Vorletzten gelungen mit dem 0:3 (0:2) gegen den Spitzenreiter VfL Wolfsburg U-23, der nur noch rechnerisch vom VfB Oldenburg abgefangen werden kann, der bei zwei Siegen 21 Treffer wettmachen müsste.

Entsprechend der Ausgangslage war der Besuch des Erzrivalen aus Oldenburg auch sehr überschaubar, VfB-Trainer Dietmar Hirsch und Manager Ralf Voigt waren Zeuge, wie vor dem Spiel beim BVC der große Abschied begann. Denn mit Jonas Wangler, Gerrit Thomes, Bernd Gerdes, Daniel Olthoff, Christian Meier, Johannes Bruns, Arnold Suew und Tim-Pascal Wohlfahrt wurden gleich acht Spieler verabschiedet, was den großen Umbruch bei zukünftigen Oberligisten, dem aktuell 13 Spieler angehören, deutliche macht.

Dass Tobias Steffen, der seit der Winterpause den BVC sichtlich verstärkte, nicht zu den Verabschiedeten gehörte, lässt im Lager der Cloppenburger Hoffnung aufkeimen, auf diese wertvolle Kraft auch in Zukunft setzen zu können.

Steffen war es auch, der in der 18. Minute die Gäste ins Wanken hätte bringen können. Er schaffte es aber nur mit dem Torgebälk, denn nach Christian Dükers geschickter Spielverlagerung, jagte Steffen aus 15 Metern Distanz den Ball an die Querlatte. Es wäre das 1:1 gewesen, hätte die Wölfe vielleicht beunruhigen können. Aber so hielt die frühe Führung, die BVC-Kapitän Christian Willen mit einem Fehlpass einleitete, und Hilal El-Helwe den Querpass von Sebastian Stolze ins leere Tor verlängerte (5.).

Der BVC mühte sich redlich, doch als Julian Klamt nach einer Ecke den Ball per Kopf als Bogenlampe im lange Eck zum 2:0 versenkte, war der Gast auf dem Weg in Richtung Regionalliga-Meisterschaft (24.). Das 3:0 durch Bastian Schulz (60.) war allerdings ein zu hoher Endstand. Lennart Blömer (69.) scheiterte mit einem Schrägschuss am VfL-Torwart, Steffen hatte das leere Tor vor sich, aber Marvin Kleihs blockte ihn ab ((71.), ehe Gerrit Thomes mit seinem Schussversuch von Milad Faqiryar unfreiwillig gestört wurde (74.). Zumindest den Ehrentreffer hätten die ehrenhaft auftretenden Gastgeber verdient gehabt.

-> Vom Oberligisten VfL Oldenburg wechselt Julian Kersting in die Soestestadt. Kersting ist flexibel in der Viererkette und besonders auf dem linken Flügel einsetzbar. Der 21-Jährige hat in Oldenburg nach 22 A-Junioren-Bundesligaspielen den Sprung zum Stammspieler in der Oberliga geschafft und dort bisher in 61 Oberligaspielen seine Klasse bewiesen. BVC-Trainer Steffen Bury: „Julian haben wir lange beobachtet. Er ist unser Wunschspieler für die linke Seite. Wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

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