CLOPPENBURG Die Zeit des Drumherumredens ist vorbei. „Für uns ist ein Sieg gegen Holstein Kiel fast schon Pflicht, um den Anschluss zu halten“, sagt Ludwig Ferneding, der die Fußballerinnen des BV Cloppenburg zusammen mit Matthias Rieck-Göken trainiert. Vier Niederlagen in vier Spielen haben den Aufsteiger in die zweite Bundesliga vor dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) ein bisschen unter Zugzwang gebracht.

Aber auch nur ein bisschen. Schließlich sind Pleiten gegen den Hamburger SV II, Werder Bremen und Turbine Potsdam II kein Beinbruch. „Das waren allesamt große Kaliber“, meint Ferneding.

Rieck-Göken schlägt in die gleiche Kerbe. Die Mannschaft sei von Spiel zu Spiel besser geworden. Dennoch befinde sie sich noch immer inmitten eines Prozesses. Sie müsse aus jeder Partie noch etwas lernen. So habe etwa das 2:4 gegen den HSV gezeigt, dass sie den Ball besser halten müsse. Und Tanja Baumanns Treffer zum 1:3 bei der 2:4-Niederlage im DFB-Pokal gegen Gersten müsse alle dazu anhalten, noch konsequenter zu spielen.

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Rieck-Göken glaubt, dass die Elf dem Druck des Gewinnenmüssens, der in der zweiten Bundesliga halt dazugehöre, standhalten werde. „Ich weiß, dass sie das gelernt hat“, sagt er. Er macht klar, welche Einstellung gegen Kiel gefragt ist: „Ich will dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

Deshalb haben Cloppenburgs Trainer auch gar nicht soviel über den Gegner gesprochen. „Stattdessen haben wir unsere Stärken hervorgehoben“, sagt Rieck-Göken. Weil Daniela Diers, Dominika Wylezek und vielleicht auch Andrea Göken wieder mit von der Partie sein werden, stehen die Chancen gut, dass eben diese Stärken auch zur Geltung kommen.

ist am Sonntag in Cloppenburg eine Mannschaft zu Gast, mit der sich der BVC auf Augenhöhe sieht. Die Kielerinnen sind mit dem Ziel „Klassenerhalt“ in die Saison gegangen.

Im Vorjahr gelang ihnen dieser erst in der Relegation. Als Drittletzter der Staffel Nord hatten sie sich gegen den Drittletzten der Südstaffel, Wacker München, knapp durchgesetzt.

Im Gegensatz zum BVC haben die Kielerinnen schon vier Punkte. Sie belegen Platz acht. Zwei deutlichen Auftaktniederlagen folgten ein Sieg beim Magdeburger FFC und ein Remis gegen den FSV Gütersloh.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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