Cloppenburg Winterzeit ist Wechselzeit. Was für die Proficlubs gilt, gilt auch für die Vereine in der Fußball-Regionalliga Nord. Als am Montag um 12 Uhr das Transferfenster geschlossen wurde, waren stolze 61 Transfers unter Dach und Fach.

Während bei den an der Spitze liegenden Bundesliga-Reserven aus Hamburg, Bremen und Wolfsburg alles ruhig blieb, wurde im unteren Teil der Tabelle verstärkt an den Kadern gearbeitet. Den Vogel schoss der Vorletzte BSV Rehden ab. Zunächst wurde mit Alexander Kiene (Arminia Hannover) der dritte Trainer in der Saison installiert. Zuvor hatte Interimscoach Daniel Gunkel den zurückgetretenen Andreas Petersen beerbt. Dann legte Sportvorstand Markus Kompp los. Gleich neun Neue wurden an die Waldsportstätten gelotst. Vor allem die Profis Moses Lamidi (KFC Uerdingen) und der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler Abu Bakarr Kargbo, der vom österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau kam, sollen die Offensive beleben. Dafür erhielt der Pole Lukasz Zaniewski nach nur wenigen Tagen kurioserweise bereits wieder den Laufpass.

Derweil heuerte der Ex-Cloppenburger Paul Kosenkow zum dritten Mal beim Dorfclub aus dem Kreis Diepholz an. Das dürfte Ligarekord bedeuten. Ebenfalls vom Ligarivalen VfB Oldenburg kam Malte Grashoff. Auf der anderen Seite löste Kompp die Arbeitspapiere von zehn Spielern auf. Unter anderem zog es den Ex-Osnabrücker Christian Pauli in die österreichische Heimat nach Kitzbühel. Auch Oldenburgs neuer Coach Predrag Uzelac wurde bei der Umstrukturierung in Rehden fündig. Sechser Marius Winkelmann kehrt an die Hunte zurück.

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Zudem sorgten die beiden Clubs für ein Novum. Denn Rehdens Kongolese Kiala Makangu Kifuta soll auf Leihbasis für mehr Oldenburger Tore sorgen. Pikant: In der Restspielzeit treffen die Nachbarn noch aufeinander. Mit Schlussmann Dominik Kisiel (Hallescher FC) und Jonas Erwig-Drüppel (Jahn Regensburg) wurden zwei drittliga-erfahrene Kräfte geholt.

Um sich als erste Kraft hinter dem Führungstrio zu etablieren, verstärkte sich der SV Meppen in der Defensive. Vom tschechischen Zweitligisten kommt der frühere Osnabrücker Martin Hudec ins Emsland wie der zuletzt vereinslose Ex-Waldhöfer Dennis Geiger. Auf der anderen Seite zog es den Japaner Hiromu Watahiki zum FC Lok Leipzig.

Erstaunlich ruhig zu ging’s beim für seine Transferfreudigkeit bekannten Viertletzten Goslarer SC, der nur Abwehr-Haudegen Kevin Kahlert (nun Viktoria Berlin) verlor. Zwei profi-erfahrene Abgänge verzeichnete die noch keinesfalls gesicherte Reserve von Hannover 96. Valmir Sulejmani (Union Berlin) und Ronny Surma (FC Lok Leipzig) verließen die Landeshauptstädter. Ob sich die Transfertätigkeiten positiv auswirken, kann sich schon an diesem Wochenende zeigen, wenn die Nachholpartie zwischen Goslar und dem VfB Lübeck sowie drei vorverlegte Spiele über die Bühne gehen. Für den BV Cloppenburg, der, wie berichtet, Torhüter Christian Meyer (Kickers Wahnbek) und den gebürtigen Varrelbuscher Christian Düker (SV Meppen) verpflichtete, geht es erst am 14. Februar beim Tabellensiebten FC St. Pauli II los.

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