Varrelbusch /Cloppenburg Knapp eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt im Landespokal am nächsten Mittwoch beim Ligakonkurrenten SC Spelle-Venhaus steht dem Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg noch reichlich Arbeit ins Haus. Das gilt für die Trainingsarbeit und auch für die medizinische Abteilung. Andere Eindrücke konnten dem Test am Mittwochabend in Varrelbusch gegen den SV Rödinghausen nicht abgewonnen werden. Glatt mit 0:3 unterlag der BVC dem vom Ex-Dortmunder Alfred Nijhuis betreuten West-Regionalligisten, bei dem der im Sommer die Seiten wechselnde Tobias Steffen kräftig wirbelte.

Stefan Langemann (14.) und Kevin Kruschke (31.) sorgten mit platzierten Flachschüssen von der Strafraumgrenze für die Pausenführung des ambitionierten Viertligisten aus dem Kreis Herford. Kurz vor Schluss sorgte Björn Schlottke mit einem Hammer unter die Latte für den 3:0-Endstand (85.).

Zwei Minuten zuvor rettete BVC-Fänger Diederik Bangma zweimal spektakulär. „Wir konnten zu keiner Phase das umsetzen, was wir wollten. Der Gegner war in allen Belangen klar stärker. Dennoch war’s ein guter Test“, befand BVC-Trainer Steffen Bury nach den 90 Minuten auf dem „zweitliga-reifen“ Varrelbuscher Rasen.

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Vor allem nach vorne lief bei den Soestekickern, die diesmal mit einem „4-4-2“ begannen, so gut wie nichts zusammen. Daran vermochte auch der litauische Testspieler Rokas Urbelis, der auf verschiedenen Positionen durchspielte, nichts ändern. „Wir werden ihn nicht verpflichten, schauen uns aber weiter überall um“, so Bury.

Derweil hat Burys Wunschspieler Milad Faqiryar, der körperlich aktuell erheblichen Nachholbedarf hat, nach einer langen Hängepartie nunmehr doch verlängert. Damit stehen 20 Spieler unter Vertrag. Derzeit voll einsatzfähig sind aber nur 13. Im Test an diesem Sonntag (15 Uhr) beim Bezirksligisten FC Rastede dürfte der BVC nichts riskieren. „Ich hoffe, dass sich bis zum Pokalspiel noch der ein oder andere fit meldet. Ich will in Spelle weiterkommen“ gibt sich Bury als Optimist.

Eine weitere Baustelle an der Friesoyther Straße ist die Abwicklung der Saison 2015/2016. Nach gesicherten NWZ -Informationen liegt der Club wegen noch nicht gezahlter Aufwandsentschädigungen mit einem Großteil der elf im Juniorenbereich ausgestiegenen Übungsleiter im Clinch. Zuletzt wurden aber Teilzahlungen geleistet.

Ein Fall, in dem es um eine größere Summe gehen soll, ist bereits vor dem Arbeitsgericht gelandet. „Es gibt unterschiedliche Positionen. Wir streben unbedingt eine einvernehmliche Lösung an“, ließ Club-Boss Bernhard Dorissen wissen.

Streitig sind zudem noch Punktprämien für die via Relegation in die Bezirksliga aufgerückte Reserve, die bereits einen Verzicht auf das Aufstiegsspiel erwogen hatte. „Wir prüfen die vertragliche Situation“, so Dorissen. Unstreitig ist, dass die Reserve noch 1500 Euro Aufstiegsprämie zu erhalten hat. „Das ist korrekt. Diesen Betrag werden wir auszahlen, sobald uns die Aufteilungsmodalitäten bekannt sind“, erklärt Dorissen.

Nicht ganz „stressfrei“ gestalten sich derzeit zudem die Freigabeverhandlungen mit den Spielern der Reserve, die den BVC verlassen werden. Nach NWZ -Informationen hatten alle Spieler fixe Zusagen des Clubs, nach der Serie 2015/2016 ablösefrei wechseln zu können. Mehrere Spieler, die namentlich nicht genannt werden wollen, bestätigen dies.

Zu allem Überfluss ist der BVC wie in den vergangenen Jahren, wie erneut aus Spielerkreisen zu hören war, auch mit der Zahlung der Gehälter der Ersten in zahlreichen Fällen zwei Monate im Rückstand. Ähnlich soll dem Vernehmen nach die Situation im Frauen-Team des BVC aussehen.

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