CLOPPENBURG Mit viel Vertrauen in die eigene Stärke nehmen die Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg den siebten Spieltag in Angriff. Schließlich haben sie zuletzt vier Siege in Folge gefeiert. An diesem Sonntag, 15 Uhr, gastieren sie beim SV Teutonia Uelzen.

Weil am Mittwoch Emdens Nachholspiel gegen Osnabrücks Reserve erneut ausgefallen ist und Rehden mit 1:3 in Meppen verloren hat, sind die Cloppenburger immer noch Tabellenführer (siehe Grafik). „Wir genießen den Blick auf die Tabelle“, sagt BVC-Chefcoach Jörg-Uwe Klütz. Er hat keine Probleme mit der Rolle des Gejagten.

Klütz warnt vor Uelzen

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Der Trainer warnt sein Team vor den Uelzenern. „Die dürfen wir zu Hause nicht unterschätzen. Sie haben gegen den VfB Oldenburg ein 2:2 erreicht und Arminia Hannover mit 3:0 geputzt.“

Klütz’ Schützlinge hatten zuletzt beim 3:1 gegen die Arminen nach der Pause einige Probleme. „Das waren Unkonzentriertheiten“, sagt der Trainer. „Die hatten nichts mit Überheblichkeit zu tun. In Uelzen muss es aber 90 Minuten lang passen.“

Im Tor des BVC wird wieder Sigi John stehen. Stefan Tilling hat eine Grippe. Unter der Woche stand John im Tor der Niedersachsen-Auswahl und spielte gegen Regionalligist Havelse zu Null. Er soll beste Chancen haben, im Länderpokal Niedersachsens Farben zu vertreten.

Greve wird geschont

Neben Tilling und dem Langzeitverletzten Andreas Zimmermann muss am Sonntag auch Mittelfeldchef Florian Greve passen. „Florian hat zwei Wochen lang mit Leisten- und Bauchmuskelproblemen gespielt. Die Saison ist zu lang. Wir müssen ihn schonen, bevor die Verletzung noch schlimmer wird“, sagt Klütz. Alexander Baal und der Bether David Niemeyer, der noch auf sein Debüt in der Startelf wartet, sind die Alternativen.

Wer von Beginn an vorne auflaufen wird, steht noch nicht fest. Sollte Lincoln Assinouko neben Rogier Krohne spielen, müsste Klütz auf den Außenbahnen aus dem Trio Robert Römer, Paul Kosenkow und Jonas Wangler ein Duo machen.

Nach zweieinhalb Jahrzehnten kehrte der SV Teutonia Uelzen aus der 34 000 Einwohner zählenden Stadt in der Lüneburger Heide in den höherklassigen Fußball zurück.

Als Meister der Bezirksoberliga Lüneburg hatte sich der Club erfolgreich durch die Relegation gekämpft. Der Aufstieg in die eingleisige Oberliga wurde an der Ilmenau als „Sommermärchen“ gefeiert.

Nach sechs Spieltagen rangiert der Neuling mit vier Punkten auf dem viertletzten Platz. Dabei schrammten die Uelzener am ersten Spieltag im heimischen Sportpark am Königsberg an einer Sensation vorbei.

Beim 2:2 gegen den VfB Oldenburg hatte der Titelfavorit die Niederlage erst in letzter Sekunde abgewendet. Nach diesem Ausrufezeichen lief es dann nicht mehr rund.

Aufstiegstrainer Achim Otte erkrankte. Der verletzte Abwehrchef Andreas Berg holte als Interimscoach beim 3:0-Erfolg vor eigener Kulisse gegen Arminia Hannover den bislang einzigen Sieg.

Niederlagen setzte es in Northeim (0:4), Nordhorn (1:2) und Langenhagen (1:2). Das 1:2 gegen Hildesheim war die erste Heimniederlage nach 27 Partien. Bester Akteur der Uelzener ist Danny-Torben Kühn.

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