CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Einen kurzfristigen Programmwechsel setzte es gestern für die Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg. Anstatt im Heimspiel gegen die Reserve des FC St. Pauli auf die Jagd nach wichtigen Meisterschaftspunkten zu gehen, heißt der Gegner heute Preußen Münster. Das Vorbereitungsspiel wird um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Stadtteilclubs Wacker Mecklenbeck im Süden Münsters angepfiffen.

Bis zuletzt hatten die BVC-Verantwortlichen gehofft, dass der Rückrundenauftakt gegen die Kiez-Kicker angepfiffen wird. Cloppenburgs NFV-Vorsitzender Werner Busse nahm den Platz an der Friesoyther Straße gestern Mittag an der Seite von Notvorstand Bernhard Dorissen, Manager Alexander Woloschin und Betreuer Jochen Zdebel unter die Lupe. Und der Funktionär winkte ab. „Der Platz ist uneben und knüppelhart gefroren. Da geht nix.“ Woloschin teilt Busses Einschätzung: „Es wäre viel zu gefährlich, das Spiel anzupfeifen.“

Auf ein freies Wochenende hoffte der ein oder andere BVC-Profi aber vergeblich. Nur Minuten später zauberte Coach Jörg Goslar mit Regionalligist Preußen Münster einen namhafteren Testgegner aus dem Hut. Die Partie des Traditionsclubs beim Chemnitzer FC war bereits zuvor abgesagt worden. Neben dem sportlichen Reiz, sich gegen einen starken Gegner bei Goslar in den Vordergrund zu spielen, feiert der BVC ein Wiedersehen mit den Ex-Spielern Ansgar Brinkmann und Arne Tammen.

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Dem Enfant terrible Brinkmann wurde bekanntlich in der Winterpause von Dresdens neuem Coach Peter Pacult der Stuhl vor die Tür gesetzt. Wenige Tage später unterschrieb der gebürtige Bakumer zum zweiten Mal in seiner Karriere bei den Preußen. Der 36-Jährige soll helfen, dass der Vorletzte den Klassenerhalt noch packt. Nach der Serie 1998/1999 war der seinerzeit in die BVC-Reserve verbannte Brinkmann quasi über Nacht zum Zweitligisten Eintracht Frankfurt gewechselt. Zwölf Monate später war er einer der gefeierten Aufstiegshelden.

Bereits im zweiten Jahr im Preußen-Dress läuft Defensivspezialist Tammen. Bekannt aus seiner Zeit beim Ligarivalen SV Wilhelmshaven ist für die BVCer auch Münsters Coach Hans-Werner Moors. Der 55-jährige ehemalige Bielefelder Profi wurde für den entlassenen Briten Colin Bell in der Winterpause als Retter verpflichtet – sein viertes Engagement in Münster, wo er sich erst im Sommer vergangenen Jahres mit einem zehnten Platz verabschiedet hatte.

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