GARREL Es gibt Duelle im Sport, die sind schon vor Spielbeginn entschieden – zumindest dem Anschein nach. Zu groß sind die Unterschiede zwischen den Kontrahenten, als dass Hoffnung auf eine spannende Begegnung aufkommen könnte. In diese Kategorie Spiel fällt das Heimspiel (Freitag, 20.15 Uhr) der Regionalliga-Handballerinnen des BV Garrel gegen die SGH Rosengarten. Rosengarten thront nicht nur verlustpunktfrei als Spitzenreiter über allen, sondern hat zuletzt auch noch den hoch gehandelten Zweitliga-Absteiger VfL Wolfsburg klar besiegt. Garrel hingegen findet sich am anderen Ende der Tabelle wieder – und zwar ohne Pluspunkt.

„Das Spiel hat für uns eher einen Vorbereitungscharakter“, sagt Andreas Espelage, der mit seiner Frau Hillu zusammen das BVG-Trainergespann bildet. „Wir müssen das Spiel nutzen, um etwas zu experimentieren.“ An einen eigenen Sieg will in Garrel trotz guter Stimmung im Team so recht keiner glauben. „Rosengarten ist einfach ein Phänomen“, sagt Espelage. „Das Team tritt gegen Wolfsburg mit nur sieben Feldspielerinnen an und gewinnt das Spiel mit fünf Toren Vorsprung. Da fällt einem nicht mehr viel zu ein.“

Dennoch geht Garrel nicht ohne Ziele in das Duell mit der Übermannschaft. „Wir müssen wie gegen Halle-Neustadt II das in unserer Situation Machbare abrufen und dafür sorgen, dass Rosengarten für seine Punkte zumindest richtig malochen muss“, fordert der BVG-Coach, der weiter auf die Langzeitverletzten Evelyn Musche und Maren Bohmbach verzichten muss. Dafür wird Maria Lammers wohl zu ihrem Regionalliga-Debüt kommen.

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Espelage denkt derweil schon weit über das Rosengarten-Spiel hinaus. Er hat Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt beobachtet und seine Schlüsse gezogen: „Viele Teams sind von ihrer ersten Sieben abhängig – und das in einer sehr langen Saison. Wir sind in der Breite gut besetzt, und das wird sich wahrscheinlich noch auszahlen“, vermutet Espelage.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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