GARREL GARREL - Mit anderthalb Beinen in der Regionalliga stehen die Handballerinnen des Oberliga-Spitzenreiters BV Garrel. Nach einer überragenden zweiten Halbzeit besiegten sie am Sonnabend den Tabellenzweiten HSG Nordhorn mit 40:32 (13:16). „Man kann uns den Regionalliga-Aufstieg nun praktisch nicht mehr nehmen“, freute sich BVG-Trainer Andreas Espelage.

Das Tempo, das die Frauen nach der Pause gegangen waren, ließ ihn nur noch staunen: „Wir haben in der zweiten Halbzeit 27 Tore gemacht. Von unseren 40 Treffern haben wir 39 nach der zwölften Minute erzielt. Nachdem uns vor der Pause Tempo gefehlt hat, haben wir nach dem Wechsel fast zu viel Gas gegeben.“ Die Nordhornerinnen seien in der letzten Viertelstunde k.o. gewesen. „Da haben Kondition und Schnelligkeit den Ausschlag gegeben.“

Dabei hatte es lange nicht nach einem deutlichen Sieg ausgesehen. Der BVG hatte sich zunächst für die falsche Abwehrvariante entschieden. Erst als das Team begann, HSG-Spielmacherin Simone Wegter kurz zu decken, kam der BVG besser auf. Da stand es allerdings schon 1:8 (12.).

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Die Garrelerinnen kämpftem sich ins Spiel, hatten beim 7:10 eigentlich den Anschluss hergestellt. Dann aber zog die HSG nochmals auf 13:8 und 15:10 davon. Trotzdem war Espelage zur Pause zuversichtlich. „Da war Leben in der Mannschaft, die Frauen wollten gewinnen.“

Beim 16:16 hatten sie erstmals überhaupt den Ausgleich erzielt, nach 41 Minuten gingen sie schließlich in Führung. Angetrieben von 200 Fans in der brechend vollen Sporthalle am Schulzentrum zog der BVG Tor um Tor davon. Bei Spielende (40:32) lag er mit acht Toren so hoch in Front wie während des gesamten Spieles nicht.

Um letzte Zweifel an Meisterschaft und Aufstieg zu zerstreuen, will der BVG in Mühlen gewinnen. Espelage weiß: „Nordhorn muss sein letztes Spiel hoch gewinnen, und wir müssten zwei ziemliche Klatschen einfangen, damit das noch schief geht“

BVG: Astrid Benoni, Stefanie Aumann, Julia HusemannEvelyn Musche (10/4), Maren Bohmbach (8), Marion Janssen (7), Nina Bruck (7), Natascha Vossmann (5), Bianca Köpke (2), Heike Wilke-Runnebaum (1), Anne Kettmann, Maike Högemann, Bianca Rolfes, Doro Meyer.

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