Cloppenburg Nicht das Saisonziel, was da einst lautete, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen, ist erreicht. Aber immerhin hat Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg das Saisonende dicht vor Augen. An diesem Sonnabend steigt das 34. und letzte Saisonspiel beim Neunten Borussia Hildesheim. Schiedsrichter Murat Yilmaz (Hamburg) wird die Partie im altehrwürdigen Friedrich-Ebert-Sportpark um 14 Uhr freigeben.

Die Halbzeitpause eingerechnet, müssen die Cloppenburger ab 15.45 Uhr nicht mehr als Absteiger durch die Lande ziehen. „Die bevorstehende Pause wird uns allen guttun“, freut sich BVC-Übungsleiter Steffen Bury auf „Zeit zum Durchschnaufen“. Am 1. Juli wird er seinen neuen Kader zum Eröffnungstraining für die neue Spielzeit bitten. Ob sich die Soestestädter für die von skandalösen Schiedsrichterentscheidungen begleitete 1:2-Heimniederlage werden revanchieren können, muss bezweifelt werden. Da bei Steven Bentka wegen eines angerissenen Syndesmosebandes kein Risiko eingegangen wird, stehen Bury noch zehn einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Zwei bis drei A-Juniorenspieler werden den Rumpfkader auffüllen.

Zudem sind die Hildesheimer nach dem längst gesicherten Ligaverbleib topmotiviert und wollen den erwarteten 2000 Zuschauern ein Feuerwerk bieten. BVC-Schlussmann Diederik Bangma darf sich schon einmal auf eine arbeitsintensive letzte Saisonschicht einstellen.

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Anschließend betreibt der „harte Kern“ des Teams, so Kapitän Christian Willen, Frustbewältigung auf einer bekannten Baleareninsel. Zuvor ist allerdings für diesen Dienstag noch ein Training mit diversen Testspielern angedacht. Nachdem zuletzt vor dem 0:3 gegen Meister Wolfsburg II bereits zahlreiche Spieler verabschiedet wurden, bahnt sich weiter der Abschied von Tobias Steffen nach nur knapp einem halben Jahr an. Der Ex-Leverkusener soll wie auch Teamkollege Milad Faqiryar nach NWZ -Informationen beim Nachbarn VfB Oldenburg weit oben auf der Einkaufsliste stehen.

Eher unwahrscheinlich scheint eine Verlängerung mit dem zuletzt verletzten Lincoln Assinouko zu sein. Mit Flodyn Baloki laufen die Gespräche noch. Derweil ist nicht damit zu rechnen, dass alle offenen Planstellen in den nächsten Tagen besetzt werden. „Wir haben zwei bis drei Jungs ziemlich am Haken. Aber man braucht auch Geduld, um nochmals zuschlagen zu können, falls sich kurz vor dem Vorbereitungsstart noch etwas ergibt“, so Bury.

Hildesheim feiert Klassenerhalt mit „Danke-Party“

Am Mittwochabend drehte Aufsteiger Borussia Hildesheim nochmals richtig auf. In einem begeisternden Spiel wurde der Nachbar Hannover 96 II in der letzten der zahlreichen Nachholpartien der Serie 2015/2016 mit 4:2 auf die Heimreise geschickt. Den Klassenerhalt hatten die Domstädter nach einer aufreibenden Saison bereits vorher in der Tasche. Nach dem Derby-Dreier folgte dann dennoch ein Schock. Trainer-Guru Jürgen Stoffregen verkündete nicht nur seinen Abschied von den Hildesheimern, sondern seinen Ausstieg aus dem Trainergeschäft. Künftig will sich der Wirtschaftsförderer der Stadt Garbsen mehr Job und Familie widmen. Der 59-jährige Ex-Profi war dreieinhalb Jahre im Friedrich-Ebert-Sportpark tätig. Seine Bilanz: Rettung vor dem Abstieg aus der Oberliga, Regionalliga-Aufstieg und Klassenerhalt. Obwohl der Neuling 18 Spieltage lang auf einem Abstiegsplatz rangierte und es zwischendurch intern mächtig im Gebälk knisterte, bewahrten die Verantwortlichen kühlen Kopf. Mit einer Serie von elf ungeschlagenen Spielen wurde letztlich der Grundstein für die Rettung gelegt. Vor dem abschließenden 34. Spieltag belegen die Borussen Platz neun. Sollte den bislang zu Buche stehenden zwölf Saisonsiegen ein weiterer hinzugefügt werden, lockt sogar noch Rang sieben. Hinter Krösus VfB Oldenburg fast sensationell gar auf Platz zwei in der Liga stehen die Hildesheimer in der Zuschauergunst. Im Schnitt fast 1400 Fans passierten bei den Heimspielen die Stadiontore. Daher lädt der Hildesheimer Club nach der Partie gegen den BV Cloppenburg zur großen „Danke-Party“ ein.

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