Cloppenburg Das torlose Remis des Fußball-Regionalligisten BV Cloppenburg am Sonnabend bei Eintracht Norderstedt (die NWZ  berichtete) war zwar nicht der dringend benötigte Befreiungsschlag. Aber auf der anderen Seite war vieles gut, was der Vorletzte ablieferte. Fakt ist dennoch: Die Situation ist ernster denn je. Siege müssen her.

Und BVC-Coach Steffen Bury ist keiner, der um den heißen Brei herumredet. „Ganz klar, wir haben zuletzt vier Punkte liegen lassen. Machen wir in Norderstedt das schnelle 1:0, gewinnen wir das Ding zu 100 Prozent“, monierte der 39-Jährige die Abschlussschwäche. Dabei hatte Bury bereits mit Lincoln Assinouko vorne drin und Steven Bentka hinten links anstelle des defensivtreuen Daniel Olthoff offensiver aufgestellt. Und nach der Verletzung von David Niemeyer wechselte er zudem offensiv ein. Er ging volles Risiko gegen einen „erstaunlich defensiven Gegner“.

„Selbst am Ende müssen wir noch gewinnen. Wir brechen über rechts super durch, treffen dann aber erneut eine falsche Entscheidung und finden keinen Abnehmer“, ärgerte sich der Übungsleiter. Torabschlüsse sollen unter der Woche geübt werden.

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Die Quote der Gegentreffer schraubte Bury gegen drei Gegner von oben auf einen beachtlichen Schnitt von 0,33 pro Spiel herunter. Der Schnitt der erzielten Treffer ist derselbe. Derweil hofft Bury, dass das Nachhol-Heimspiel gegen den punktgleichen Drittletzten Hildesheim an diesem Sonnabend (14 Uhr) ausgetragen wird. „Wir wollen das Jahr mit einem Sieg abschließen. Der Platz muss aber so sein, dass nicht alles dem Zufall überlassen wird.“

„Es ist doch klar zu sehen. Die Jungs brauchen einfach ein Erfolgserlebnis“, machte auch BVC-Berater Jörg-Uwe Klütz einen „positiven Trend“ aus. Klütz wird auch dabei sein, wenn Bury – vermutlich am Mittwochabend – mit den Club-Bossen über mögliche Verstärkungen in der Winterpause redet.

Eine Rückkehr des nach Lohne gewechselten Tim Wernke hält Klütz „für absolut unwahrscheinlich“. Und sollte Geld für einen Torjäger da sein, gelte: „Es müsste ein Spieler sein, der sofort weiterhilft.“ Nicht ausschließen will Klütz, dass Spieler abgegeben werden. „Der Kader ist ein bisschen breit.“ Unterdessen unterzog sich David Niemeyer am Montag weiteren Untersuchungen. „Ich hoffe, dass die Bänder nicht allzu lädiert sind, und ich zur Vorbereitung wieder fit bin“, so der Bether.

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