GARREL Klar, Bange machen gilt nicht, aber Respekt vor Esther Batke ist schon angebracht. Vor dem Nachholspiel beim Bremer Stadtteilclub TuS Komet-Arsten (Freitag, 20 Uhr) denken die Garreler Oberliga-Handballerinnen mit Schrecken an frühere Begegnungen mit der Rückraumspielerin zurück. „Sie hat uns schon mal 17 Tore in einem Spiel eingeschenkt“, erinnert sich Co-Trainerin und Rückraumspielerin Ines Langkabel. „So etwas will ich nicht noch mal erleben.“

DM-Titel im Sand geholt

Zwar ist Batke, die in ihrer langen Laufbahn auch schon mal für den TV Cloppenburg in der zweiten Liga gespielt hat, inzwischen 34 Jahre alt, das hindert sie aber nicht am Torewerfen. Im letzten Spiel der Bremerinnen vor der Winterpause gegen den TV Oyten II (29:33) war die 1.86 Meter große Personalberaterin einmal mehr zusammen mit Birte Kruse beste Werferin (8 Treffer) des TuS. Und dass sie immer noch athletischer als manche 19-jährige Spielerin ist, bewies Batke im vergangenen Sommer. In dem gewann sie mit dem BSV Nord-West aus dem Landkreis Oldenburg in Cuxhaven die Deutsche Meisterschaft im Beach-Handball.

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Auf Batke kann TuS-Trainer Marc Winter, der im Sommer acht neue Spielerinnen einbauen musste, aller Voraussicht nach setzen, allerdings werden ihm mindestens drei Spielerinnen fehlen. So muss er auf Rückraumspielerin Imke Nübel und die Linksaußen Inga Dürr sowie Marie-Josephine Mücke verzichten.

Besser sieht es beim BV Garrel aus. Außer die Langzeitverletzte Kerstin Aumann, die immerhin schon wieder mittrainieren konnte, hat Trainerin Birgit Deeben alle Spielerinnen an Bord. Auch Madlen Biller wird dabei sein. Seit sie nicht mehr beruflich in der Nähe von Göttingen zu tun hat, kann sie auch wieder regelmäßig mit der Mannschaft trainieren.

Sieg im Testspiel

Trainiert haben die Garrelerinnen auch in der Weihnachtszeit. Schließlich müssen sie wegen der Nachholspiele gleich fünfmal im Januar ran. Und beim Testspiel gegen Landesligist TV Dinklage vor ein paar Tagen, das Garrel mit 29:21 gewann, war laut Langkabel noch nicht „alles Gold was glänzt“. In der Hansestadt müssen sich die Garrelerinnen ganz anders präsentieren. Zwar ist der TuS (12.) ähnlich wie der BV Garrel (7.), der nach Minuspunkten gleichauf mit Spitzenreiter Vechta liegt, im Mittelfeld der Tabelle platziert, aber auch die Bremerinnen haben noch Nachholspiele.

Und sie haben eine Esther Batke, die schwer zu stoppen ist. Deren Motto lautet: „Wer lacht, lebt länger.“ Ein langes Leben gönnen ihr die Garrelerinnen mit Sicherheit, aber viel zu lachen soll sie am Freitagabend nicht haben. . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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