Bollingen Die Schützenvereine aus dem Saterland und aus Neuscharrel haben es geschafft: Zwei Vereinen ist am Samstagabend beim Saterland-Pokalschießen auf der Anlage der Schützenkameradschaft „Friesenkönig Radbod“ Bollingen-Bibelte das bislang Unmögliche gelungen. Mit 1215,9 Ringe durchbrachen die Radbod-Schützen und mit 1203,1 Ringen auch die Sedelsberger Schützen die bisherige magische Schallmauer von 1200 Ringen. Noch nie in der Vereinsgeschichte hatte es das gegeben, verkündete Radbod-Vorsitzender Ludger Meinders voller Stolz. „Es war ein toller Nachmittag und wahnsinnige Ergebnisse, die heute hier beim Herbst-Saterland-Pokalschießen in Bollingen erzielt wurden“, sagte der Vorsitzende bei der Siegerehrung.

Mit einem Vorsprung von 12,8 Ringen hatten die zwölf Schützen aus Bollingen und Bibelte nach 2016 und 2018 jetzt erneut beim Herbst-Saterland-Pokalschießen bewiesen, dass sie die besten Schützen des Saterlandes sind. Und sie haben bewiesen, dass sie in der Lage sind, den Pokalverteidiger, den Schützenverein Sedelsberg, zu stoppen. Bis zum Frühjahrs-Saterland-Pokalschießen, das dann jenseits des Küstenkanals beim Schützenverein Neuscharrel stattfindet, wird der Wanderpokal in Bollingen bleiben.

Rang drei belegten am Samstag die Schützen aus Neuscharrel mit 1189,7 Ringen. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Hubertus“-Schützen aus Scharrel (1186,3 Ringe), der Schützenverein „Gut Ziel“ Strücklingen (1166,1 Ringe) und der Schützenverein „Tell“ Hollen (1164,7 Ringe).

Beim Vorsitzenden und Bürgermeister-Pokal setzte sich Willi Hinrichs, Vorsitzender vom Schützenverein „Hubertus“ Scharrel, mit 102,8 Ringen durch. Mit nur 0,8 Ringen mussten sich Eugen Plum vom Schützenverein Sedelsberg und Marko Fugel vom Schützenverein „Gut Ziel“ Strücklingen geschlagen geben. Sie belegten mit jeweils 101,4 Ringen die Plätze zwei und drei. Auf dem vierten Platz landete mit 100,7 Ringen Rudi May vom Schützenverein Neuscharrel vor Ludger Meinders mit 98,7 Ringen. Platz sechs ging mit 89,2 Ringe an Bernd Kramer von den „Tell“-Schützen und mit 80,4 Ringen wurde Bürgermeister Thomas Otto Siebter.

Beim Saterland-Pokal-Schießen waren alle Teams mit jeweils zwölf Teilnehmern angetreten. Geschossen wurde von acht Schützen in der Disziplin Luftgewehr-Auflage und von vier „Freihand“. Tagesbeste Freihand-Schützin war Alina Schnieders aus Sedelsberg mit 101,7 Ringen und beste Auflage-Schützin Tanja Arens vom gastgebenden Verein mit 105,9 Ringen.

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