CLOPPENBURG Da war wirklich alles drin: Die in der Weser-Ems-Liga spielenden Handballer der HSG Friesoythe haben der Reserve des TV Cloppenburg einen Punkt abgeknöpft. Das Kreisderby in der TVC-Halle an der Schulstraße endete am Freitagabend mit einem 27:27 (15:11)-Remis. Damit haben die Cloppenburger 27:9 Punkte auf dem Konto, die Friesoyther mit 18:18 Zählern eine ausgeglichene Bilanz.

Lange Zeit hatte es danach ausgesehen, als sollten die Cloppenburger einen ungefährdeten Heimsieg einfahren können. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (5:5) zog die Mannschaft von Spielertrainer Frank Heinen bis auf 15:11 davon. „Eigentlich wollten wir 60 Minuten lang aufs Tempo drücken“, sagte Friesoythes Trainer Markus Gabler. „In der ersten Halbzeit haben wir aber nur mit 80 Prozent gespielt.“

Und auch nach dem Seitenwechsel hatten die Cloppenburger zunächst alles im Griff. Sie konnten den Vorsprung sogar ausbauen (22:16). „Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir alles richtig gemacht“, sagte Heinen. „Aber dann haben wir das Handballspielen eingestellt.“ Und weil Friesoythe sich von Minute zu Minute steigerte, Fabian van Schaik famos aufspielte und Henrich Tebben erstklassig hielt, schmolz der Cloppenburger Vorsprung rasch. „Nach jedem Tor ging die Post noch mehr ab“, sagte Gabler, dessen Mannschaft plötzlich mit 24:22 vorne lag.

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Doch dank einiger übermütiger Aktionen der Gäste gingen die Cloppenburger wieder in Führung (26:24). Kurz vor Schluss führte der TVC 27:25. Doch die Friesoyther steckten nicht auf. „Wir hatten in der Schlussphase das Gefühl, dass wir einfach besser im Spiel sind“, sagte Gabler, dessen Mannschaft in der Schlussminute den Anschlusstreffer warf.

20 Sekunden vor dem Ende vergab Steffen Witte die große Ausgleichschance. Doch Friesoythes Youngster zeigte Biss. Er rannte zurück, stibitzte Tobias Vaske den Ball und bediente Fabian van Schaik. Der setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und warf fünf Sekunden vor Schluss das Ausgleichstor.

Während Gabler den Kampfgeist seines Teams lobte, war Heinen bedient. „Das darf einfach nicht passieren“, sagte er und sprach von einer gefühlten Niederlage. „Das tut richtig weh.“

Dagegen war sein Friesoyther Pendant zufrieden. Das Unentschieden sei gerecht gewesen, obwohl nach seinen Worten sogar die ganz große Überraschung drin gewesen wäre. „In der Schlussphase hat Torwart Frank Steller den Cloppenburgern den Punkt festgehalten“, sagte Gabler – wohlwissend, dass der TVC es Mitte der zweiten Halbzeit schlichtweg vergessen hatte, den Sack zuzumachen.

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