Bevern /Wildeshausen Fußball-Landesligameister SV Bevern steckt nach drei Niederlagen in Folge in einer Krise – der letzte Sieg stammt vom 15. September mit einem 3:1 beim FC Schüttorf. Aber es sei keine spielerische Krise, wie Trainer Matthias Risse betont, sondern eine Ergebniskrise wie zuletzt beim 1:2 bei GW Firrel deutlich wurde.

„Wir haben eine Reihe hundertprozentiger Chancen produziert, nutzen sie nicht, und ein, zwei Unkonzentriertheiten bei uns führen prompt zu entscheidenden Gegentreffern“, sagt Risse. Dies soll nun an diesem Sonntag um 15 Uhr beim Aufsteiger VfL Wildeshausen besser werden. „Die Mannschaft trainiert gut, ist angenervt von den letzten Resultaten und will die Wende vollziehen, die uns im Spiel beim Spitzenreiter Lohne versagt blieb, weil wir trotz sehr gutem Start nicht in Führung gingen“, sagt Risse.

Doch die Aufgabe in Wildeshausen werde nicht einfach, wie Risse betont. Schließlich habe der VfL zu Hause noch nicht verloren und in vier Heimspielen erst drei Gegentore kassiert. Aber die Stärke des VfL, aus einer sicheren Abwehr heraus schnell nach vorne zu spielen und meist über Michael Eberle auf Linksaußen die Angriffe einzuleiten, wo der kleine wuselige Maximilian Seidel oder Torjäger Lennart Feldhus lauern, könnte Bevern sogar entgegenkommen. „Uns liegen Duelle mit Gegnern, die selbst initiativ sind, Fußball spielen und nicht nur zerstören wollen“, sagt Risse, verlangt aber von seiner Truppe ein konzentrierteres Spiel in der Defensive und keine Aussetzer wie zuletzt in Firrel, als die beiden Gegentore zum 1:2 quasi geschenkt wurden.

Die Mannschaft von Trainer Marcel Bragula, mit dem sich Matthias Risse gerne austauscht, die zuletzt aber in Schüttorf 1:2 verlor – Risse ironisch: „Nicht immer klappt es, wenn Experten sich austauschen“ – kann bis auf den verletzten Ex-BVCer und Innenverteidiger Marius Krumland seine Bestbesetzung aufbieten. Nach Außenbandriss gab der Ex-Atlas-Stürmer Steven Müller-Rautenberg, der nach 27 Minuten für Krumland eingewechselt wurde, sein Saisondebüt.

Auch Trainer Risse kann aus dem Vollen schöpfen, da Hennig große Macke und Andrey Gotfrit wieder zum Kader stoßen wie auch die Kurzurlauber Sascha Thale und David Niemeyer. Für den rot-gesperrten Julius Liegmann wird wohl Tim von dem Brinke stürmen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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