Bevern /Oythe Nachdem am vergangenen Sonntag das Spiel gegen Germania Leer den Platzverhältnissen zum Opfer fiel, geht es für den Fußball-Landesliga-Meister und Tabellenvierten SV Bevern an diesem Sonntag zum Rangdritten VfL Oythe. Ab 14 Uhr dürfte sich ein sehr spannendes und sehenswertes Duell entwickeln, denn beide Teams sind gut drauf.

Die Gastgeber gewannen die letzten drei Spiele, zuletzt souverän 3:0 beim FC Schüttorf, wobei der angriffsstarke VfL, mit 32 Treffern beste Offensive der Liga, bei drei verschiedenen Torschützen erneut zeigte, dass die Gefahr quasi von allen Seiten kommen könne. Zum Ex-Cloppenburger Tim Wernke, der mit acht Treffern knapp hintern Beverns bestem Angreifer Sebastian Sander (neun Tore) Sechster der Landesliga-Torjägerliste ist, kommen mit dem Ex-Cloppenburger Dustin Beer, mit Dennis Jex und mit Markus Kohls drei Schützen hinzu, die jeweils fünf Tore verbucht haben.

Aber auch beim SV Bevern ist der Blick nach zuletzt zwei Siegen und einem Unentschieden wieder nach oben gerichtet. „Wir haben unsere Negativserie mit den vier Auswärtsniederlagen in Folge überwunden, sind gut drauf und stehen vor einem richtungsweisenden Spiel“, sagt Trainer Matthias Risse, schließlich würde Bevern mit dem vierten Auswärtssieg in dieser Saison an Oythe bis auf einen Punkt heranrücken und dies mit zurzeit einem absolvierten Spiel weniger. Doch die Aufgabe werde schwer, weil Oythe eine technisch sehr gute Mannschaft stelle, die schnell das Mittelfeld überbrücke, wie Risse betont.

„Wir dürfen uns in der Abwehr keine Fehler erlauben, müssen konsequent und aggressiv verteidigen, um danach schnell umzuschalten“, verlangt Risse von seinem Team. Für Kristen Bramscher, der nach seiner fünften gelben Karte eine Spielpause einlegen muss, wird wohl Bernd Gerdes ins Mittelfeld rücken, so dass wohl dahinter wieder mit einer Dreier-Abwehrkette zu rechnen sein wird. Zwar sind einige Akteure angeschlagen, aber Risse hofft, dass sich bis Sonntag die Lage noch verbessern wird. „Eine konkurrenzfähige Mannschaft werden wir auf jeden Fall stellen können“, sagt Risse, lässt sich aber bei der Besetzung nicht konkret in die Karten schauen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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