Bevern Die einen bekommen die Punkte, die anderen immerhin ein Lob: „Die sind wesentlich besser, als ihre Punkteausbeute nahelegt“, sagte Peter Hölzen, Co-Trainer des SV Bevern, am Donnerstagnachmittag nach dem Spiel gegen Schlusslicht Union Lohne. 2:1 (1:1) hatten sich die Landesliga-Fußballer des SV Bevern zuvor auf eigenem Platz gegen den schon etwas abgeschlagenen Tabellenletzten durchgesetzt. „Der Sieg ist verdient“, sagte Hölzen, „allerdings war das schon ein holprige Angelegenheit.“ An die Leistung, die ihnen vor Kurzem den 3:1-Erfolg gegen Spitzenreiter SC Melle eingebracht hatte, konnten die Beverner nicht anknüpfen.

Aber das Ziel von Cheftrainer Matthias Risse, auf die Negativserie mit nur einem Punkt aus fünf Spielen eine positive Serie folgen zu lassen, ist nach dem zweiten Dreier in Folge weiter im Bereich des Möglichen.

Allerdings hatte das Spiel für die Beverner alles andere als wunschgemäß begonnen. So hatte Julius Liegmann schon in Minute drei nur noch Torwart Markus Schulten vor sich, als er knapp vorm Strafraum gelegt wurde. „Das war ein klares Foul, aber es gab noch nicht einmal einen Freistoß“, ärgerte sich Hölzen.

Und es kam für die Gastgeber noch schlimmer: Efthimios Stoimenou verlor in der zwölften Minute den Ball an Ex-BVCer Colin Heins, der losstürmte, Torwart Till Puncak umspielte und auf Niklas Berger spielte, der zur Gästeführung einschoss.

Doch der Ausgleich sollte nicht lange auf sich warten lassen: Drei Minuten später ließ Kristen Bramscher gleich drei Lohner stehen, um anschließend auf Jakub Bürkle zu passen, der aus etwa 15 Metern Entfernung mit rechts zum 1:1 ins Gäste-Gehäuse traf. „Normalerweise hat er das Bein nur zum Stehen“, sagte Hölzen schmunzelnd.

Anschließend vergaben Andrey Gotfrit (19./28.) und Liegmann (24.) Chancen, ihr Team in Führung zu bringen. Und auch nach der Pause ließen die Beverner, die auf die angeschlagenen Albi Dosti, Sebastian Sander und Henning große Macke verzichten mussten, so manch gute Möglichkeit aus. Doch der für Bernd Gerdes gekommene Tim von dem Brinke erzielte aus etwa 15 Metern Torentfernung nach Zuspiel von Liegmann das wichtige zweite Tor des SV Bevern (75.). Er hätte sogar in der 85. Minute noch nachlegen können, was auch Tobias gr. Macke zwei Minuten später nach toller Einzelaktion nicht gelang.

Und so stockte so manchem Beverner der Atem, als die Gäste in der 90. Minute einen Elfmeter wegen angeblichen Handspiels im Strafraum bekommen wollten. Es blieb aber bei der Forderung. „Da war nun wirklich nichts“, sagte Hölzen.

Tore: 0:1 Berger (12.), 1:1 Bürkle (15.), 2:1 von dem Brinke (75.).

SVB: Puncak - Düker, Stoimenou, Wichmann, Gerdes (70. von dem Brinke), Bramscher, Niemeyer, Bürkle, Gotfrit, Liegmann (80. Bröring), Thale (77. T. gr. Macke).

Sr.: Anja Klimm (Leer).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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