Bevern /Friesoythe Sie kämpfen beide gegen denselben Feind und sind sich einig darüber, wie er verscheucht werden kann: Vier Punkte aus den letzten drei Spielen müssten sowohl den Fußballern des SV Bevern als auch Hansa Friesoythes reichen, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Von einem Umzug in die Bezirksliga halten die Tabellennachbarn nämlich gar nichts. An diesem Mittwoch (Anpfiff: 19.30 Uhr) könnte eines der beiden Teams einer weiteren Landesliga-Saison ganz nahe kommen. Wer das Duell zwischen Gastgeber SV Bevern und Hansa Friesoythe gewinnt, ist fast aus dem Schneider. Ein Remis wie im Hinspiel (2:2) wäre ein kleiner Schritt Richtung Ligaverbleib.

Da es bekanntlich nur vier Absteiger aus der Landesliga geben wird, stehen sowohl Bevern als Zwölfter als auch die elftplatzierten Friesoyther mit jeweils 35 Punkten knapp über der Abstiegszone. „Wir waren ja für viele nach der Niederlage in Papenburg fast schon abgestiegen“, sagt Hansa-Trainer Hammad El-Arab. „Aber wir wussten immer: Wer die Klasse halten will, muss nach Rückschlägen und aus Krisen stärker zurückkommen.“

Und dieser große Wille gepaart mit taktischer Disziplin und klugem Defensivverhalten hat dazu geführt, dass es für die Friesoyther im Saison-Endspurt wieder gut aussieht. Allerdings ist die personelle Situation Hansas weiter angespannt. Felix Tönnies, Jens Meyer, Magnus Schlangen, Dennis Panzlaff und Dennis Matthiesen werden fehlen, ob Maximilian Werner dabei sein kann, ist wegen beruflicher Verpflichtungen noch fraglich.

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Die, die spielen werden, müssen auf jeden Fall über die gesamte Spielzeit hochkonzentriert sein. „Wir dürfen Bevern keine Räume lassen und Kontersituationen schnell unterbinden“, sagt El-Arab. „Fehler werden von Bevern bestraft. Sascha Thale, Sebastian Sander, Jakub Bürkle und Bernd Gerdes sind Spieler, die den Unterschied ausmachen können.“

Allerdings ist es laut Matthias Risse, Trainer des SV Bevern, fraglich, ob Gerdes (Adduktorenprobleme) auflaufen kann. Schließlich hat auch der SVB Personalprobleme: Zwar ist Christian Düker zurück, aber neben dem noch lange fehlenden Henning große Macke werden die Beverner auf den verhinderten Efthimios Stoimenou verzichten müssen.

Dass die Beverner, wie El-Arab sagt, „in Dinklage einen halben Matchball vergeben haben“, spielt für Risse keine Rolle mehr. „Die Niederlage ist verarbeitet, und wir freuen uns auf ein Spiel, in dem der Ball nicht ständig in der Luft ist.“

Wie El-Arab von den Bevernern, so hält auch Risse von den Friesoythern viel. „Sie haben eine der besten Abwehrreihen der Liga“, sagt der erfahrene Coach. Und die dürfte es einem Team, das wie Bevern zurzeit viel zu viele Chancen braucht, um ins Tor zu treffen, richtig schwermachen. „Wir müssen unsere Chancenverwertung unbedingt verbessern“, fordert Risse. Schließlich liebt das Abstiegsgespenst Mannschaften, die ihre Möglichkeiten nicht nutzen . . .

-> Hansa setzt einen Fanbus ein. Abfahrt: 18.15 Uhr am Dänischen Bettenlager. 

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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