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Termin für Pokal-Halbfinale steht
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Bevern /Friesoythe Ein Derby im Fußball ist immer reizvoll. Wenn der Gastgeber SV Bevern, zurzeit Tabellenführer der Landesliga, noch mit blütenweißer Weste von sieben Siegen Hansa Friesoythe an diesem Sonntag (15 Uhr) empfängt, ist der Reiz besonders groß. Denn die Gäste würden allzu gerne bei ihrem erst zweiten (!) Auswärtsauftritt in dieser Saison diese makellose Serie stoppen.

„Wir haben zuletzt beim 5:1 gegen Bad Rothenfelde endlich wieder viel richtig gemacht und sind wieder in die Spur gekommen“, sagt Hansa-Trainer Hammad El-Arab, für den die herausragende Entwicklung beim Gegner überhaupt nicht überraschend kommt. „Das hat sich schon in der Vorbereitung angedeutet, als wir im Finale der Altenoyther Sportwoche beim 0:3 chancenlos waren“, sagt El-Arab und spricht voller Hochachtung vom exzellent besetzten Kader des SV Bevern, der außerdem, wie er betont, in einigen Spielen auch gnadenlos effektiv war.

„In Mühlen hatte der Neuling wohl mehr Chancen und dennoch gegen Bevern verloren. Wir haben nur eine Woche später verdient 0:2 gegen Mühlen verloren“, sagt El-Arab, will damit aber Friesoythe nicht zum klaren Außenseiter machen, obwohl den Tabellenfünften elf Punkte vom Spitzenreiter trennen.

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Gutes Passspiel und eine sehr gute Zweikampfquote wären die Voraussetzungen, um in Bevern bestehen zu können. „Wir dürfen Bevern keinen Raum geben. Spieler wie Gerdes und Bürkle sowie die Stürmer Sander, Thale und Ypsilos nutzen das gnadenlos aus“, warnt El-Arab und ist froh, dass die guten Leistungen gegen Bad Rothenfelde Anlass für Optimismus sind.

Allerdings muss Hansa weiter auf die Dauerverletzten Magnus Schlangen und Maycoll Canizalez-Smith ebenso verzichten wie auf Ruben Cano (privat verhindert) sowie Jens Meyer und Lucas Baumeister (beide Sprunggelenkverletzung). Ob Hendrik Diekmann, der nach einer Prellung früh ausgewechselt werden musste, aber durch Nicolas Hofmann gut ersetzt wurde, aufläuft, ist offen. Offen ließ El-Arab die Frage, welchen Spieler des Gegners er gerne verpflichten würde. „Ich bin mit meinem Kader sehr zufrieden“, lautet seine Antwort, die sich mit der seines Kollegen Matthias Risse deckt.

„Ich bin wunschlos glücklich“, sagt Risse, der seiner Mannschaft eine Topform bescheinigt. Die allerdings verlange er auch für das Derby, denn Respekt habe er vor Hansa Friesoythe allemal. „Sie können ein hohes Tempo anschlagen, sind sehr gut organisiert und im Umschaltspiel stets gefährlich“, sagt Risse, der besonders vor den torgefährlichen André Jaedtke und Robert Plichta warnt. Plichta rückte nach seinem Viererpack am vergangenen Sonntag auf Position zwei der Torjägerliste vor, hat aber im Vergleich mit Spitzenreiter Dio Ypsilos mit sechs Treffern drei Erfolge weniger verbucht.

Personell ändert sich beim Gastgeber nichts. Henning große Macke arbeitet an seiner Rückkehr in den Kader und wird kommende Woche wohl ins Mannschaftstraining einsteigen. David Niemeyer wird voraussichtlich am 3. Oktober von seinem USA-Aufenthalt zurückerwartet. Michael Abramczyk fehlt am Sonntag aus privaten Gründen. Mit Christian Ahrens, der aus einem Urlaub zurück ist, steht ein zweiter Keeper neben Frank Lange zur Verfügung.

„Es wird ein Prestigeduell, in dem wir alles abrufen müssen, wollen wir unsere Serie weiter fortsetzen“, sagt Risse und betont, dass die Duelle mit Hansa stets eng waren.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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