Bevern /Firrel Vier Punkte Abstand bis zum Spitzenreiter BW Lohne und sechs Punkte zum ersten Abstiegsplatz in der Fußball-Landesliga, den der Gemeinderivale BV Essen – an diesem Wochenende spielfrei – momentan inne hat. Der SV Bevern könnte an diesem Freitag ein Zeichen setzen, wohin die Reise für den amtierenden Meister gehen kann, wenn er um 20 Uhr bei GW Firrel antreten muss.

Die Gastgeber, im Vorjahr als Neuling so eben vor Hansa Friesoythe in der Liga gerettet, erleben zurzeit ein verflixtes zweites Jahr und rangieren auf Platz 15. Bis zum neunten Spieltag dauerte es, ehe Firrel den ersten Sieg landen konnte: Ausgerechnet bei GW Mühlen, jenem Team, das dem SV Bevern die erste Niederlage zu Hause zugefügt hat. Diesem Sieg folgte zuletzt ein zwar glücklicher und harterkämpfter 3:1-Heimerfolg über den FC Schüttorf, wobei Torjäger Manuel Suda, mit vier Treffern bester Firreler Schütze, dank zweier Kontertore die späte Entscheidung gelang. Ein typisches Spiel für Firrel, das eine sehr lauffreudige und vor allem kampfstarke Mannschaft stellt, wie Trainer Matthias Risse vom SV Bevern betont.

„Firrel zeigt die obligatorische ostfriesische Kampfstärke, auf die wir uns nicht nur einstellen müssen, sondern der wir ähnlich begegnen müssen“, sagt Risse. Denn nach drei Spielen ohne Sieg wäre ein sogenannter Turnaround nur mit unbedingtem Kampfgeist zu schaffen, zumal die Abendspiele auf dem engen Platz in Firrel von einem sehr engagiertem Publikum begleitet werden. Daher gelte es, wie Risse sagt, „die Leichtmatrosen unter Deck und die Schwermatrosen nach oben zu holen“ und nicht wie zuletzt im Topspiel bei BW Lohne nach gutem Beginn ab dem 0:1-Rückstand die Konzentration und die Gegenwehr immer mehr zu verlieren.

„Wir haben in Lohne gut angefangen, die ersten 35 Minuten haben mir gut gefallen bis auf die Chancenverwertung, denn die ist ein großes Problem zurzeit bei uns“, sagt Risse. In vier Spielen nur drei Tore zu erzielen, sei für den SV Bevern „unterirdisch“, wie der Trainer bemängelt, dem einige taktische Änderungen für alle Bereiche durch den Kopf gehen. „Ich werde möglicherweise doch einiges ausprobieren, um neue Impulse setzen zu können“, sagt Risse, will sich aber noch nicht in die Karten schauen lassen.

Sicher ist, dass Torwart Till Puncak nach seinem Kurzurlaub wieder an Bord ist. Bis auf die Urlauber Andrey Gotfrit und Oliver Schlundt sowie den mit muskulären Problemen angeschlagenen Henning große Macke stehen 14 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung.

Im Vorjahr gewann der SV Bevern 1:0 in Firrel (Torschütze: Dio Ypsilos) und siegte zu Hause mit 2:0-Toren (Sebastian Sander und Albi Dosti). Diese makellose Bilanz soll an diesem Freitag verteidigt und fortgesetzt werden.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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