Vollsperrung auf der A1 bei Groß Ippener
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Vollsperrung auf der A1 bei Groß Ippener

Bevern /Essen Wieder auf Kurs und wieder Spitzenreiter in der Landesliga ist der SV Bevern nach dem überzeugenden 3:1-Sieg beim heimstarken FC Schüttorf. Doch an diesem Sonntag (15 Uhr) gilt es, zu Hause gegen den Neuling VfR Voxtrup auch Wiedergutmachung zu betreiben für den letzten Heimauftritt, der mit 1:3 gegen GW Mühlen mächtig daneben ging.

Für Gemeinde- und Liga-Konkurrent BV Essen geht es dagegen am Sonntag ab 15 Uhr darum, einen weiteren Schritt in Richtung Kellertür zu machen. Schließlich trifft der Tabellen-14. zu Hause auf den Tabellen-13. Falke Steinfeld. Beide Plätze sind Teil der Abstiegszone, die die Essener gerne so schnell wie möglich hinter sich lassen würden.

SV Bevern - VfR Voxtrup. „Wir wollen unserem Publikum eine bessere Leistung zeigen und gleichzeitig die Steigerung, die wir in Schüttorf gezeigt haben, mindestens bestätigen“, sagt Trainer Matthias Risse, der aber auch davor warnt, Voxtrup zu unterschätzen. Schließlich sei der VfR im Gegensatz zu vor zwei Jahren erheblich besser in die Saison gestartet, hat in Schüttorf unglücklich verloren und zuletzt gegen den Oberliga-Absteiger VfL Oythe trotz 0:3-Rückstand nach 82 Minuten Moral gezeigt, weiter gekämpft, auf 2:3 verkürzt und in der Schlussminute fast noch ausgeglichen.

„Voxtrup ist gut organisiert, hat zahlreiche Talente aus dem Osnabrücker Raum in seinen Reihen und mit Kenneth Hoss einen gefährlichen Stürmer“, sagt Risse. Er erwartet von seinem Team wie in Schüttorf, clever über die Flügel zu agieren mit Sascha Thale über links und Tobias große Macke oder Albi Dosti über die rechte Seite. In Torjäger Sebastian Sander fand der SV Bevern dreimal den erfolgreichen Abnehmer, wenngleich Risse kritisiert, dass die Entscheidung in Schüttorf erst spät fiel. „Unser Umschaltspiel ist zwar gut gewesen, doch die Chancenverwertung muss noch besser werden“, übt Risse Kritik.

Der Kader für diesen Sonntag ist fast komplett, nur David Niemeyer fehlt aus privaten Gründen, sollte Henning große Macke seine Erkältung, die ihn vom Training abhielt, auskuriert haben. Erfreulich sind die Fortschritte bei Neuzugang Tim von dem Brinke, der mittlerweile beschwerdefrei ist, wahrscheinlich auf der Bank sitzt und für einen Kurzeinsatz in Frage kommen könne.

BV Essen - Falke Steinfeld. Aufsteiger Falke Steinfeld weist zwar einen Punkt mehr als die Essener auf, hat aber auch ein Spiel mehr absolviert. Und der BV Essen hat zuletzt im Duell beim BV Cloppenburg gezeigt, dass er grundsätzlich keine Mannschaft der Liga fürchten muss. Allerdings hofft Trainer Mohammad Nasari, dem alle Spieler zur Verfügung stehen, dass es nun im Heimspiel ganz anders laufen wird. „Beim BVC haben wir schön gespielt und sind am Ende leer ausgegangen. Diesmal wollen wir dreckig spielen und dafür die Punkte kriegen.“

In einem Punkt kann es laut Nasari aber durchaus wie Freitagabend laufen. „Wir haben dafür gesorgt, dass Dio Ypsilos erst gar keine Bälle bekommen hat und das muss uns auch diesmal mit Paul Kosenkow gelingen.“

Ein großes Thema ist bei den Essenern derweil weiterhin die Chancenverwertung. „Wir hatten in fünf Spielen ein Chancenplus und am Ende doch keine Punkte, das muss sich ändern“, fordert Nasari. „Wir müssen im Abschluss konzentriert bleiben und die nötige Körperspannung halten“, hat er Gründe für die mangelnde Chancenverwertung ausgemacht.

In die Partie gegen die Steinfelder geht Nasari dennoch zuversichtlich. „Die Mannschaft ist gut drauf“, ist er sich sicher. Was ihm auch Mut machen dürfte, ist die Tatsache, dass die Steinfelder auswärts nur einen ihrer sieben Zähler geholt haben.

Aber Nasari warnt vor der Mannschaft des ehemaligen BVC-Spielers Artur Zimmermann: „Steinfeld ist ein mutiger Aufsteiger dessen Grundformation zeigt, dass er Fußball spielen will.“

Nun hofft Nasari zudem, dass er sich am Sonntag nicht so stark über den Schiedsrichter ärgern muss wie zuletzt im Cloppenburger Stadion an der Friesoyther Straße, dem BVC-Sportpark.

Die Steinfelder haben zuletzt zweimal verloren – allerdings knapp. Zu Hause gegen den SC Melle gab es ein 0:1, beim VfL Wildeshausen ein 1:2. Aber einen Sieg brauchen beide Teams, die sich geografisch relativ nah und in der Tabelle nebeneinander sind, dringend. Schließlich sind sie Tabellennachbarn in einer Region, aus der jeder schnell wegziehen will . . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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