Bevern /Friesoythe Zwei Fußball-Landesligisten stellt der Kreis Cloppenburg, und deren Trainer des SV Bevern und Hansa Friesoythes tauschen sich über die Konkurrenz regelmäßig aus. Diesmal schweigen ihre Handys – denn es ist Derbyzeit.

An diesem Sonntag (Anpfiff: 14 Uhr) tritt der Aufsteiger des Jahres 2015 beim Neuling des Jahres 2016 an. Aber Hammad El-Arab vom Gast aus Friesoythe schätzt Bevern höher ein als die anderen Aufsteiger, die in der Tabelle auch weit unten angesiedelt sind ein. „Bevern hat mit Marcus Kunisch, mit dem ich noch zusammengespielt habe, Bernd Gerdes, Tim Wohlfahrt und Michael Abramczyk oberliga- und regionaligaerfahrene Spieler in seinen Reihen. Hinzu kommen mit Sascha Thale und Sebastian Sander exzellente Torjäger“, spricht er mit viel Respekt und Hochachtung über den Gastgeber, der über viel Erfahrung verfüge.

Es werde ein Duell auf Augenhöhe, in das Friesoythe mutig und selbstbewusst gehe und dabei auch auf den Rückhalt durch die sicher zahlreich mitgereisten Fans hoffe. Schließlich habe Hansa, wie El-Arab betont, nach einer kleinen Schwächephase zuletzt gegen den Neu-Spitzenreiter Lohne und gegen Ex-Spitzenreiter Bad Rothenfelde gute Leistungen gezeigt. Wenig zulassen, viele Zweikämpfe gewinnen, die einfachen Dinge gut machen, lautet die Devise bei Friesoythe, das in sechs Auswärtspartien bei je drei Siegen und drei Remis noch ungeschlagen ist.

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Fast ähnlich sieht die Bilanz beim SV Bevern aus, was die Heimspiele betrifft. Vier Siege, ein Remis und nur die Saisonauftakt-Niederlage gegen die sehr starke Mannschaft BW Lohne stehen da zu Buche. „Wir wollen an dieser guten Bilanz natürlich gerne weiter arbeiten, aber Hansa Friesoythe ist ein ganz schweres Kaliber“, sagt Trainer Matthias Risse, der sich immer noch ein wenig über die 0:2-Niederlage zuletzt bei Kickers Emden ärgert. Nicht so sehr über seine Spieler, vielmehr über den unglücklichen Spielverlauf. „Emden, das für mich erheblich schwächer ist als Friesoythe, weil Hansa viel besser organisiert ist, gab nach dem Spiel selbst zu, einen eher dreckigen Sieg errungen zu haben“, sagt Risse. Er hofft, dass seine Spieler die Partie schnell aus den Köpfen bekommen, sich voll auf das Derby konzentrieren und an der letzten Heimpartie gegen den SV Holthausen-Biene orientieren. Das 5:1 hatte damals auch den „Spion“ El-Arab, der die letzten Tage auf Trainerfortbildung in Leipzig war, sehr beeindruckt. Der Hansa-Coach wird an diesem Sonntag nicht auf seinen stärksten Kader zurückgreifen können, denn Ruben Cano und Cesar Manrique sind weiterhin verletzt. Felix Tönnies ist wieder an Bord.

„Aber Hansa Friesoythe ist taktisch sehr stark und so gut besetzt, dass sie diese Ausfälle kompensieren können“, sagt Risse, der den Auftritt Friesoythes in Lohne beobachtet hat und schwer beeindruckt war. Der Trainer der Gastgeber kann auf den zuletzt verletzten Tim Wohlfahrt zurückgreifen, muss allerdings auf Maximilian Schulte verzichten, der für seine Notbremse in Emden die rote Karte sah. Aber diese ärgerliche Partie will Bevern mit einem Derbyerfolg vergessen lassen . . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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