KREIS CLOPPENBURG Das ist negativer Druck: Für die Bezirksliga-Fußballer des STV Barßel ist am Sonntag ein Sieg Pflicht: Die auf dem vorletzten Rang platzierte Mannschaft von Spielertrainer Markus Stern tritt bei Schlusslicht BW Langförden an (15 Uhr).

BW Langförden - STV Barßel (Sonntag, 15 Uhr). Nun steht der STV Barßel da, wo er eigentlich nicht mehr hinwollte: auf einem Abstiegsplatz. Markus Stern bleibt aber ruhig: „Die vergangenen Spieltage haben bewiesen, dass offenbar keine Mannschaft in der Lage ist, sich entscheidend vom Tabellenkeller abzusetzen. Deswegen wird der Abstiegskampf wohl bis zum letzten Spieltag dauern“, prophezeit der Spielertrainer.

Vor dem Kellerduell gegen Langförden ist er optimistisch. „Wir haben eine ganz passable Rückrunde gespielt. Außerdem haben wir die Klasse, in Langförden zu gewinnen“, sagt er und betont: „Ich glaube fest daran, dass wir in der Liga bleiben.“

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Markus Stern kann sich aber nicht ausschließlich auf den Abstiegskampf konzentrieren. Er muss eine neue Mannschaft aus dem Boden stampfen. Nach der Spielzeit fällt das Team auseinander. Spieler wie Patrick Osterhues, Kevin Tzakonas, Patrick Großmann und George Alhassan werden den Verein verlassen. „Wir werden vermehrt auf junge Spieler setzen“, kündigt er an. „Allerdings brauche ich auch zwei, drei erfahrene Spieler, die der Mannschaft auf Anhieb weiterhelfen können.“

BV Essen - RW Visbek (Freitag, 19 Uhr). Eines sei klar: Zu Fragen der Taktik werde er keine Antwort geben, sagt Essens Trainer Martin Sommer. Das heißt: In Essen nichts Neues. Aber Strategie und System des Ballspielvereins stehen am Freitag gar nicht im Mittelpunkt. Viel interessanter wird es sein, wie sich der BV Essen ohne den rotgesperrten Torwart Jan Hüring schlägt. Für ihn wird wohl Franz-Josef Hartmann im Tor stehen und versuchen, keinen Ball durchzulassen.

Aber das wird gar nicht so einfach, weiß auch Martin Sommer. Ein Blick auf Visbeks Bilanz verrate ihm, dass die Rot-Weißen jeden Gegner schlagen, aber auch gegen jeden Gegner verlieren können. Ein Blick auf das Hinspiel verrate ihm aber auch Visbeks Abhängigkeit von Spielertrainer Andreas Marischen: „Er ist an jedem zweiten Visbeker Tor beteiligt“, sagt Essens Coach. Auch Sommers Spieler werden sich wohl noch an Marischen erinnern, schoss er doch Visbeks 1:0-Siegtreffer im Hinspiel.

Die Chancen stehen aber gut, dass der BV Essen den Platz diesmal als Sieger verlässt: „Ich bin froh, dass ich zum ersten Mal in der Rückrunde den kompletten Kader beisammen habe“, sagt Sommer. Nur eines schmerzt ihn: Jan Hüring wird fehlen – Torhüter, Antreiber und Torschütze in Personalunion.

SV Holdorf - TuS Emstekerfeld (Sonntag, 15 Uhr). Emstekerfelds Coach Uli Borchers nahm Holdorf beim 1:1 am Ostermontag gegen Hansa Friesoythe unter die Lupe. Dabei fiel ihm vor allem die Größe der Holdorfer Spieler auf. Weil diese trotz ihrer Länge auch noch gut Fußball spielen können, erwartet Borchers, dass das Spiel für seine Mannen „kein Zuckerschlecken“ wird.

Trotzdem: Emstekerfeld reist als Tabellenführer an, geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie und will sich im Duell mit Blau Weiß Ramsloh keine Blöße geben. Zum Gewinn der Meisterschaft braucht es nach Borchers’ Worten aber mehr als nur eine engagierte Spielweise: „Man benötigt Glück. Außerdem dürfen sich die Leistungsträger nicht verletzen“, weiß er. Zumindest eine feste Größe wird Emstekerfeld am Sonntag fehlen: Jens Schmidt ist noch verletzt. Borchers: „Ansonsten sind alle Mann dabei.“ Schöne Aussichten.

• Der TuS setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 14 Uhr (Turnhalle).

Hansa Friesoythe - GW Mühlen (Sonntag, 15 Uhr). Reicht’s wie am Karsamstag nach einer 3:1-Führung in einem Heimspiel gegen den SV Altenoythe nur zu einem 3:3, ist das für Friesoythes Coach Uwe Villwock zunächst einmal „ärgerlich“, auch ein klein wenig „doof“, aber alles in allem „verdient“.

Richtig weh tut so ein Remis nur, wenn eine Mannschaft zwei Tage später vor eigener Kulisse erneut nicht über ein Unentschieden hinaus kommt. Friesoythe spielte gegen Holdorf am Ostermontag nur 1:1. „Gegen Altenoythe haben wir unseren Gegenspielern zu viel Platz im Mittelfeld gelassen, gegen Holdorf haben wir vergessen, die Tore zu schießen“, fasst Villwock die Schwächen seiner Mannschaft zusammen.

Im dritten Heimspiel in Folge soll es mit einem Sieg klappen. Doch Villwock warnt: „Mühlen zählt zu den spieltechnisch stärksten Mannschaften der Liga.“ Angst habe er aber nicht, unterstreicht er – nur den nötigen Respekt. Ein Sieg gegen Mühlen sei dann drin, „wenn wir konstant das umsetzen, was wir drauf haben“, meint Villwock, der noch um die gesundheitlich angeschlagenen Djef Rifamole, Michael Macke und Matthias Gertje bangt.

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