KREIS CLOPPENBURG Die wiedererstarkten Bezirksliga-Fußballer des SV Peheim haben nach ihrer starken Leistung gegen den TuS Emstekerfeld (3:0) Lunte im Abstiegskampf gerochen. Allerdings hat es die nächste Aufgabe am Sonntag in Damme in sich. Die Rot-Weißen sind Tabellenführer.

Von dieser Region sind der SV Altenoythe und der STV Barßel, die an diesem Freitagabend im Barßeler Jahnstadion aufeinandertreffen, meilenweit entfernt.

STV Barßel - SV Altenoythe. In der Automobilindustrie wird ein Elchtest durchgeführt, um die Stabilität von Fahrzeugen zu testen. Die Abwehr des SV Altenoythe würde einen Stabilitätstest kaum bestehen. Sie hat bereits 40 Gegentore kassiert.

Allerdings hat SVA-Spielertrainer Steffen Bury eine Steigerung seiner Defensive ausgemacht. „Wir haben in den letzten vier Partien dreimal zu null gespielt. Unser Defensivverhalten wird immer besser.“

Im Spiel gegen den STV Barßel wird Altenoythes Abwehr einem neuen Härtetest unterzogen. Die Barßeler – um die gefährlichen Offensivkräfte Martin Kreklau und Viktor Knopf – haben schließlich seit dem Hinspiel einiges gutzumachen. Seinerzeit setzte es eine empfindliche 2:7-Niederlage. „Da haben wir ganz schwach gespielt“, erinnert sich Barßels Spielertrainer Börgers.

An diesem Freitag werden die Karten neu gemischt. „Für das 7:2 im Hinspiel können wir uns jetzt nichts mehr kaufen“, sagt er. „Die Barßeler spielen zu Hause einen ansehnlichen Fußball.“

Während Bury ohne Kevin Ruthenbeck (beruflich verhindert) und den verletzten Stefan Vogel auskommen muss, hat Börgers bis auf den Langzeitverletzten Jan Weber (Kreuzbandriss) alle Mann an Bord.

Weber wird dem Team nach seiner Operation sogar erst wieder in der neuen Saison zur Verfügung stehen (Freitag, 19.30 Uhr).

RW Damme - SV Peheim. Der Sieg im Derby gegen den TuS Emstekerfeld war Balsam auf die geschundene Fußballseele von Peheims Spielertrainer Dirk Loyko. „Endlich konnten wir den Bock umstoßen. Die Erleichterung ist riesengroß“, freut sich der ehemalige BVCer. Allerdings müssen die Peheimer weiter punkten, um das Abstiegsgespenst zu verscheuchen.

Und ausgerechnet jetzt müssen sie auf Robert Plichta verzichten, der wegen eines Arbeitsunfalls vor dem Spiel gegen Emstekerfeld mehrere Wochen ausfallen wird. „Er wird uns fehlen. Aber die Mannschaft hat auch ohne ihn eine starke Leistung gezeigt“, sagt Loyko.

Ein Extralob verdiente sich zuletzt Tobias Hackstette. „Tobias hat seine Sache hervorragend gemacht“, sagt Loyko. (Sonntag, 15 Uhr).

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